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Robotik Roboter Nao animiert zum Programmieren

| Redakteur: Margit Kuther

Der Lernrobotoer NAO von SoftBank Robotics kann sich bewegen, hören, sprechen und erkennt Menschen und Objekte.

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Nao: Der Roboterassistent von SoftBank Robotics ist ein ansprechender, interaktiver und hoch anpassbarer Roboterassistent.
Nao: Der Roboterassistent von SoftBank Robotics ist ein ansprechender, interaktiver und hoch anpassbarer Roboterassistent.
(Bild: Bild: Conrad)

Conrad Business Supplies bietet einen neuen humanoiden Roboter für den Bildungssektor an. NAO von SoftBank Robotics ist, so Conrad, eine der derzeit fortschrittlichsten Lernplattformen für Informatik und Technik.

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Der ca. 58 cm große und 5,4 kg leichte Roboter ist vollgepackt mit Sensoren, die ihm freie Bewegungen, Kommunikation via Audio- und Videoverarbeitung, Reaktionen auf äußere Reize, Balanceregelung und Orientierung ermöglichen. NAO bewegt sich zielsicher durch den Raum, antwortet auf Fragen und reagiert auf Berührungen und Objekte.

Da NAO eine eigene CPU (Linux-OS), einen integrierten Akku, WiFi- und Ethernet-Schnittstellen besitzt, kann er autark agieren – ohne dauerhafte Kabelverbindung mit einem Computer. NAO besitzt 25 Bewegungsgrade, die ihm realistische, menschliche Bewegungsabläufe ermöglichen – davon jeweils fünf in Armen und Beinen. Insgesamt 14 Motoren stecken in den Gelenken, ein 3-Achsen-Gyrometer misst mit 5%iger Genauigkeit Drehbewegungen.

Ein integrierter, austauschbarer Lithium-Ionen-Akku versorgt NAO für ca. 60 bis 90 Minuten mit Energie. Optische, akustische und kinetische Sensoren lassen den humanoiden NAO mit der Umwelt interagieren. So kann NAO mit Hilfe von acht Drucksensoren seinen aufrechten Gang stabilisieren, mit Hilfe von Touch-Sensoren an Händen und Kopf auf Berührungen reagieren, greifen, fassen und Objekte aus dem Weg räumen. Auch komplexe Bewegungsabläufe wie beim Tanzen oder Fußball spielen sind mit entsprechender Programmierung möglich.

Durch die integrierte Balanceregelung mit Hilfe der inertialen Messeinheit (Gyro + Beschleunigung, jeweils 3D), kann NAO selbstständig aufstehen, wenn er umfallen sollte. Mit zwei Frontkameras, die im Kopf verbaut sind, erkennt NAO Objekte und Menschen.

Je zwei Ultraschall-Entfernungsmesser und Infrarot-Sender/Empfänger sowie vier Mikrofone unterstützen die Richtungserkennung und Orientierung. Kommunizieren kann NAO nicht nur durch seine vier Mikrofone, sondern auch durch zwei seitlich am Kopf verbaute Lautsprecher mit bis zu 20 kHz Frequenzband.

Die automatische Spracherkennung und Umwandlung von Text in gesprochene Sprache funktioniert in 19 Sprachen, darunter Deutsch, Englisch und Chinesisch und ohne iCloud-Anbindung lokal auf dem Roboter.

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