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Automotive RoboMobil – Marstechnik im Auto erleichtert das Fahren

Redakteur: Margit Kuther

Das DLR präsentiert die Luft- und Raumfahrt von morgen und wie Raumfahrttechniken unseren Alltag erleichtern (Aerospace-Messe ILA, Berlin, 11.9. bis 16.9. 2012).

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Das ROboMObil: wendig wie eine Krabbe
Das ROboMObil: wendig wie eine Krabbe
(Bild: DLR)

Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) präsentiert sich in der Aeronautic and Space World (Halle 4) auf einem über 600 Quadratmeter großen Stand. Im ILA-CareerCenter (14. und 15.9., Halle 7) informiert das DLR über Berufsperspektiven in der Luft- und Raumfahrt.

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Radroboter erleichtern das Einparken

Das vom DLR entwickelte ROboMObil (ROMO) verkörpert ein aus der planetaren Rovertechnik und der Robotik abgeleitetes zweisitziges Elektromobilitäts-Konzept. Es ist charakterisiert durch sogenannte Radroboter: Antrieb, Lenkung, Dämpfung und Bremse sind dabei in jedes der vier Räder integriert.

Eine intelligente Zentralsteuerung koordiniert die Radroboter. Durch die Einzelradlenkung kann das ROboMObil im "Krabben- oder Hundegang" schräg bis seitwärts fahren sowie auf der Stelle drehen. Die maximale Manövrierbarkeit spielt ihre Stärken in Großstädten oder im Logistikbereich aus.

Das ROMO soll wahlweise von einem Fahrer, unterstützt durch "Shared-Autonomy-Konzepte" aus der Raumfahrtrobotik, oder vollautonom betrieben werden.

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