Autosalon Genf 2015

Rinspeed „Budii“ definiert Mensch-Maschine-Beziehung neu

| Autor: Thomas Kuther

Das Auto von Morgen wird täglich dazulernen

„Künftig wird das Auto dasselbe tun wie wir: Es wird täglich dazulernen und dadurch die komplexen Anforderungen des modernen Individualverkehrs immer besser meistern.“ Dazu wird „Budii“ Informationen aus seiner Umwelt und die eigenen „Erfahrungen“ sowie die anderer Fahrzeuge entlang seiner Route berücksichtigen. Das Langzeitresultat ist ein kognitiver und intuitiver Autopilot. Wie ein solcher guter „Freund auf Rädern“ aussehen könnte zeigen die Schweizer der Weltöffentlichkeit auf dem Genfer Autosalon 2015 mit dem transurbanen SUV „Budii“.

Technologien von Harman erwecken „Budii“ zum Leben

Sein völlig neues Bedien- und Anzeigekonzept mit zahlreichen innovativen Entertainment-, Sicherheits- und Servicefunktionen basiert auf der Next-Generation Scalable Platform des Infotainment-Spezialisten Harman. Die Technologien des langjährigen Rinspeed-Hauptpartners integrieren sämtliche Features des Robo-Cars und erwecken „Budii“ quasi zum Leben. Das System erkennt selbstständig die Gewohnheiten und Vorlieben des Fahrers und reduziert dadurch die notwendigen Bedienschritte auf ein Minimum. So wird das Auto zu einem lernenden, vorausschauenden Weggefährten. Die Harman-Audiosparte steuert das Premium-Soundsystem der Marke Harman Kardon bei, so dass „Budii“ seine Passagiere mit Musik in bester HD-Qualität verwöhnt.Das HMI-Design gestaltete die Firma Luxoft Consulting Germany, den Alu-Leichtbaurahmen für das Zentraldisplay das Unternehmen Georg Fischer Automotive.

NXP sorgt mit seinen intelligenten Vernetzungstechnologien für die sichere Verbindung des Autos und der Passagiere zur Außenwelt. Dazu gehören Radar- und Vehicle-to-X-Lösungen ebenso wie das automatische Bezahlen des Parkplatzes per NFC, Handyaufladung mittels „Wireless Power Charging“, smarte Zugangslösungen und Funkschlüssel, um das Fahrzeug zu öffnen, zu starten und zu personalisieren. Darüber hinaus sorgen Solid State Lighting Produkte für die richtige LED-Beleuchtung am Fahrzeug.

Um 70 cm ausfahrbares Teleskop auf dem Dach

Den elektrisch angetriebenen Hingucker auf Basis des BMW „i3“ konstruierte – einer langjährigen Tradition folgend – die eidgenössische 4erC GmbH, die Esoro AG kümmerte sich um die technische Umsetzung und stellte „Budii“ auf sportliche 8-Doppelspeichen-Aluräder mit 19 Zoll Durchmesser von Borbet. Zu den Leckerbissen gehört die um 100 mm höhenverstellbare Luftfederung, die auch in Zukunft lustvolle Ausflüge abseits des Alltags ermöglicht.

Ein „TrackView“ genanntes um 70 cm ausfahrbares Teleskop auf dem Dach liefert dabei per Sensorfusion eine genaue 3-D-Vorausschau. Es scannt mit einem Laser der Hamburger Firma Ibeo Automotive Systems und visualisiert über eine hochauflösende Kamera von Kappa optronics die Unebenheiten des Terrains. Damit werden nicht nur Höhe und Federung entsprechend justiert, sondern es erlaubt dem Fahrer auch mögliche Hindernisse frühzeitig zu erkennen und zu umfahren, sogar autonom. Ein echtes Schmankerl für die Mobilität auf der letzten Meile: Die Entwickler integrierten zwei elektrische Mini-Elektroroller, die auf seitlichen Schubladen bequem aus dem Fahrzeug herausfahren.

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