Aprilscherz 2012 Revolutionäre EMV-Drossel nutzt neu entdeckten Ethanol-Quanteneffekt

Engagierten Tüftlern ist es mit einem völlig neuen Drosselkonzept gelungen, Induktivitäten mit nie dagewesenen Störschutzeigenschaften zu realisieren. Das Geheimnis: Hochprozentiger Alkohol bewirkt einen mit dem Phänomen der Supraleitung vergleichbaren Effekt.

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Schnapsdrossel-Erfinder Horst Hochwind an seinem Versuchsaufbau: „Hochprozentiger Alkohol verbessert die EMV-Eigenschaften von Induktivitäten.“
Schnapsdrossel-Erfinder Horst Hochwind an seinem Versuchsaufbau: „Hochprozentiger Alkohol verbessert die EMV-Eigenschaften von Induktivitäten.“
(Bild: Thomas Kuther)

Bekannt ist die Brennerei des Obst- und Gartenbauvereins Sauerlach im Süden von München bei Kennern bisher in erster Linie für ihren Obstler. Doch das dürfte sich nun ändern. Denn als Abfallprodukt bei der Obstbrandherstellung entstand eine EMV-Drossel, deren Funktion auf einem bislang unbekannten Ethanol-Quanteneffekt basiert. Mit ihren außergewöhnlichen Störschutzeigenschaften könnte die Drossel die EMV-Technologie revolutionieren.

Quantenphysikalische Effekte des Alkohols nachgewiesen

„Beim Destillieren von Obstler entsteht Vorlauf – ein hochprozentiger Alkohol, den wir aufgrund seiner Zusammensetzung bisher nicht weiter verwerten konnten“, erklärt Brennereichef und Elektroniktechniker Horst Hochwind bei der Präsentation der neuen Drossel am 1. April. „Eines Tages las ich auf der Homepage der ELEKTRONIKPRAXIS im Beitrag Rotwein macht Supraleiter effektiver, wie Alkohol die Eigenschaften von Supraleitern verbessert. Davon angeregt startete ich gemeinsam mit einigen ebenfalls technisch vorbelasteten Brennerkollegen Versuchsreihen: Wir legten handelsübliche Störschutzdrosseln in Alkohol unterschiedlicher Konzentration und testeten jeweils den Einfluss des Alkohols auf deren EMV-Eigenschaften.“

Hochprozentiges eliminiert Störungen zuverlässig

Das Ergebnis war verblüffend. Bei Alkoholkonzentrationen unter 80 Volumenprozent verschlechterten sich die EMV-Eigenschaften, während bei Konzentrationen von mehr als 95 Prozent deutliche Verbesserungen festzustellen waren. Da die Brenner dafür keine Erklärung finden konnten, nutzten sie bestehende Kontakte und fanden gemeinsam mit Wissenschaftlern der TU München heraus, dass hinter dem Phänomen tatsächlich ein ähnlicher Effekt steckt, wie er von Supraleitern bekannt ist, die oberhalb der Sprungtemperatur isolieren, darunter hingegen werden sie zu idealen Leitern.

Die Schnapsdrossel verstärkt sogar das Nutzsignal

„Bei näheren Untersuchungen hat sich gezeigt, dass unsere Schnapsdrossel mit der Bezeichnung HCJ (Humour Compensated Joke) in der Schaltung nicht nur ohne die bei anderen Drosseln unvermeidliche Einfügedämpfung arbeitet, sondern zudem sogar das Nutzsignal verstärkt“, ergänzt Hochwind. „Da die Spule ein passives Bauelement ist, funktioniert das allerdings nur, weil die Drossel die Energie des Störsignals nicht einfach dämpft, sondern zur Verstärkung des Nutzsignals verwendet.“

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