Relais sorgen für Sicherheit in mobilen Stromerzeugern

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Sicher kontaktiert dank Push-In-Klemmen

Relaistechnik von Finder setzt die Firma bereits sehr lange ein, wie Glock weiß: „Finder war hier schon der Standard-Lieferant, lange bevor ich zum Unternehmen gekommen bin. Das hat sicher auch damit zu tun, dass es noch nie Probleme mit den Relais gab“. Seit geraumer Zeit stellte man jedoch die Anschlusstechnik der Relais auf ein neues Verfahren um, da eine Technik gesucht wurde, die die einhergehenden Nachteile von Schraubanschlüssen bei spezifischen Anwendungen erst gar nicht aufkommen ließ.

Grund dafür waren die Vibrationen, die bei einem mobilen Stromversorger unvermeidlich sind. Für Erschütterungen sorgen sowohl der Fahrbetrieb eines Anhängers oder LKWs als auch das Dieselaggregat im regulären Betrieb. Dies kann dazu führen, dass sich Schraubanschlüsse an den Klemmen der Komponenten im Schaltschrank lösen, obwohl sie mit dem korrekten Drehmoment angezogen sind.

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Aus diesem Grund hat man alle Komponenten weitestgehend auf die wartungsfreie Push-In-Technik umgestellt. Auch für die Relais von Finder sind Sockel mit der Push-In-Anschlusstechnik verfügbar. „Diese verwenden wir jetzt in allen unseren Systemen“, sagt Glock, „und profitieren nicht nur von der Wartungsfreiheit der Anschlüsse, sondern sparen bei der Verdrahtung der Schaltschränke auch Zeit.“

Die Koppelrelais der Serien 4C, 58 und 39 sind alternativ mit Sockeln für die Push-In-Technik oder zur Schraubmontage lieferbar. Da sich die anderen Spezifikationen und die Abmessungen nicht ändern, können Anwender die Umstellung einfach vornehmen, ohne dass Anpassungen in der Elektroplanung notwendig wären.

Das Kasseler Familienunternehmen bezieht von Finder nicht nur die Koppelrelais. Weitere Produkte aus dem Lieferprogramm des Relaisherstellers kommen in den Schaltschränken ebenfalls zum Einsatz.

Vom Anlasser-Relais bis zum Schaltschrankthermostat

So schaltet ein 30-A-Leistungsrelais aus der Serie 65 beispielsweise den Anlasser für das Dieselaggregat. Zeitrelais der Serien 80, 86 und 87 sind genauso im Schaltschrank verbaut. Hiermit wird etwa eine Einschaltverzögerung für den Motorregler oder eine Aktivierung des Diebstahlschutzes realisiert.

Die mobilen Stromerzeuger müssen den üblichen Witterungsbedingungen im Einsatz standhalten. Sehr tiefe Temperaturen im Winter oder hohe Temperaturen bei direkter Sonneneinstrahlung stellen hohe Anforderungen an die elektrotechnische Installation im Schaltschrank. „Speziell die Kondensation im Schaltschrank müssen wir bei diesen Witterungsbedingungen unbedingt vermeiden“, erklärt Glock.

Der Relaishersteller bietet für solche Anwendungen mit den Schaltschrankthermostaten der Serie 7T eine günstige Lösung an. Je nach Typ kann das Thermostat unterhalb einer Temperaturschwelle eine Schaltschrankheizung anschalten, jedoch auch das Schalten eines Lüfters, wenn die Schaltschranktemperatur zu stark ansteigt, ist möglich.

Mit dem Vari-Hygro- und Thermostat der Serie 7T kann gleichzeitig die relative Luftfeuchte im Schaltschrank überwacht werden. Gemeinsam mit den Schaltschrankheizungen der Serie 7H und den Filterlüftern der Serie 7F kann der Anwender eine komplette Klimatisierung des Schaltschranks realisieren.

Qualität und Kundenservice sind wichtig

Relais gehören innerhalb der Stromerzeuger zu den relativ einfachen und günstigen Komponenten. Umso wichtiger ist es, dass sie zuverlässig funktionieren – einer der Gründe, warum die Polyma den Relais des Spezialisten Finder vertraut. Aber auch die Kundenbetreuung ist sehr wichtig. „Während der Umstellung auf Relais mit Push-In-Technik wurden wir stets von einem Mitarbeiter von Finder unterstützt“, fasst Glock seine positiven Erfahrungen zusammen.

* Philipp Lazic arbeitet als Leiter Marketing und PR bei Finder in Trebur-Astheim.

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