Rekordwachstum: Delo zahlt allen Mitarbeitern eine Sonderprämie

| Redakteur: Hendrik Härter

Der Hauptsitz von Delo: Der Spezialist für Industrie-Klebstoffe konnte im abgelaufenen Geschäftsjahr einen Umsatz von knapp 160 Mio. Euro erwirtschaften.
Der Hauptsitz von Delo: Der Spezialist für Industrie-Klebstoffe konnte im abgelaufenen Geschäftsjahr einen Umsatz von knapp 160 Mio. Euro erwirtschaften. (Bild: Delo)

Der Markt für Industrie-Klebstoffe ist profitabel. Einem Umsatzrekord von knapp 160 Mio. Euro erwirtschaftete Delo und kann jedem seiner Mitarbeiter eine Sonderprämie von 5000 Euro auszahlen.

Mit einem Umsatzrekord von knapp 160 Mio. Euro schloss der Spezialist für Industrie-Klebstoffe, Delo, sein Geschäftsjahr am 31. März 2018 ab. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum ist das ein Plus von satten 67 Prozent. Allerdings war nicht Europa, sondern der asiatische Markt der Hauptwachstumstreiber, wo sich die Umsätze sogar verdoppelten. Zum Vergleich: In Deutschland legten die Erlöse mit 19 Prozent zu. Insgesamt erwirtschaftete der Klebstoffhersteller 82 Prozent des Umsatzes im Ausland.

„Dieses Wachstum ist selbst für unsere Verhältnisse außerordentlich. Es ist vor allem das Ergebnis von großen Sonderprojekten im Elektronikbereich“, sagt Dr.-Ing. Wolf-Dietrich Herold, Geschäftsführender Gesellschafter von Delo. „Die anhaltend gute Weltkonjunktur sowie ein deutlich größerer Qualitätsfokus unserer asiatischen Elektronikkunden brachten uns weiteren Rückenwind.“

Sonderprämie für Mitarbeiter

Das spiegelt sich auch in der Branchenverteilung der Erlöse wider. So haben sich die Umsätze in der Elektronikindustrie mehr als verdoppelt. In der Automobilindustrie und im Maschinenbau, weiteren strategischen Märkten des Unternehmens, nahmen sie um mehr als 20 Prozent zu.

Wie in den Vorjahren erhielten die Mitarbeiter eine Erfolgsbeteiligung. Sonderprämien in Höhe von insgesamt 5000 Euro pro Person wurden für das abgeschlossene Geschäftsjahr ausgeschüttet. „Mit der Prämie möchten wir uns bei allen Mitarbeitern für ihre Treue bedanken und sie gleichzeitig motivieren, auch im nächsten Jahr so gut zusammenzuarbeiten“, sagte Herold.

Das Unternehmen beschäftigt aktuell 700 Mitarbeiter, davon 630 am Hauptsitz in Windach bei München. Der Mittelständler hat im vergangenen Geschäftsjahr 100 Arbeitsplätze geschaffen und plant für das laufende Jahr mit mindestens 100 weiteren. Um mit dem Wachstum Schritt zu halten, befindet sich zudem eine neue Produktionshalle mit einer Fläche von mehr als 8000 m² sowie ein 4800 m² großes Gebäude für die Entwicklung und Fertigung von Dosier- und Aushärtungsgeräten im Bau.

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