Universität Saarland Reinhard Wilhelm erhält höchste Auszeichung für Verdienste bei Echtzeitanalyse

Redakteur: Martina Hafner

Reinhard Wilhelm ist wissenschaftlicher Direktor und Universitätsprofessor. Er erhält mit der Konrad-Zuse-Medaille die höchste Auszeichnung der Informatik in Deutschland.

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Mit der Konrad-Zuse-Medaille erhält Prof. Dr. Reinhard Wilhelm die höchste Auszeichnung der Informatik in Deutschland
Mit der Konrad-Zuse-Medaille erhält Prof. Dr. Reinhard Wilhelm die höchste Auszeichnung der Informatik in Deutschland
( Archiv: Vogel Business Media )

Das Kuratorium für die Verleihung der Konrad-Zuse-Medaille für besondere Verdienste um die Informatik hat in diesem Jahr Prof. Dr. Reinhard Wilhelm als Preisträger nomminiert. Wilhelm ist wissenschaftlicher Direktor des Leibniz-Zentrums für Informatik, Schloss Dagstuhl und Professor an der Universität des Saarlandes. Die Konrad-Zuse-Medaille ist die höchste Auszeichnung für Informatik im deutschsprachigen Raum.

Die Jury ehrt Reinhard Wilhelm für seine Verdienste in Forschung und Lehre auf dem Gebiet des Übersetzerbaus und der Echtzeitanalyse von Programmen sowie für seine Tätigkeit als wissenschaftlicher Direktor. So sei es das herausragende Verdienst von Wilhelm, in der Echtzeitanalyse ein Verfahren zur Etablierung sicherer Schranken erforscht und etabliert zu haben. Die Echtzeitanalyse ist für alle Branchen von zentraler Bedeutung, in denen Software für die Entwicklung von sicherheitsrelevanten Systemfunktionen verwendet wird. Mit Wilhelm verleihe die Gesellschaft für Informatik ihre höchste Auszeichnung einer Forscherpersönlichkeit, deren Fähigkeit zum Brückenschlag zwischen Grundlagenforschung und nachhaltiger Anwendung beispielhaft sei, heißt es in einer Stellungnahme.

Dreizehn Preisträger seit 1987

Seit 1987 wird die Konrad-Zuse-Medaille von der GI für die Verdienste um die Informatik an einen herausragenden Wissenschaftler verliehen. Sie erinnert an den Computer-Pionier Konrad Zuse, der vor gut 75 Jahren den ersten programmgesteuerten Computer entwickelt hatte. Wilhelm ist der dreizehnte Informatiker, der diese hohe Auszeichnung erhält.

Die Gesellschaft für Informatik e.V. (GI) ist eine gemeinnützige Fachgesellschaft zur Förderung der Informatik in all ihren Aspekten und Belangen. Gegründet im Jahr 1969 ist sie mit ihren heute rund 24.500 Mitgliedern die größte Vertretung von Informatikerinnen und Informatikern im deutschsprachigen Raum.

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