30 Jahre Pyramid Computer

Rechenleistung bei der industriellen Bildverarbeitung wächst

| Redakteur: Hendrik Härter

30 Jahre Pyramid Computer: Der Spezialist für industrielle Bildverarbeitung feiert im Juli seinen Geburtstag.
30 Jahre Pyramid Computer: Der Spezialist für industrielle Bildverarbeitung feiert im Juli seinen Geburtstag. (Pyramid Computer)

Im Juli feiert der Computer-Spezialist Pyramid aus Freiburg sein 30-jähriges Jubiläum. Zeit, nicht nur zurück zu blicken, sondern auch bei der industriellen Bildverarbeitung genauer hinzuschauen.

Der Freiburger Computer-Spezialist Pyramid feiert im Juli sein 30-jähriges Jubiläum. Begonnen hat alles als Zweimannbetrieb in einer Garage mit Standard-PCs für Bürokommunikation in den 1980er Jahren. Weiter ging es mit Lösungen für Netzwerk-, Server- und Security-Anwendungen in den 1990er und 2000er Jahren bis zu den aktuellen IPCs für die industrielle Bildverarbeitung und Fabrikautomation. Am Stammsitz in Freiburg sind über 100 Mitarbeiter beschäftigt. Hinzu kommen die Produktion und Logistik am thüringischen Standort in Erfurt.

Die Bildverarbeitung nimmt bei Pyramid einen großen Stellenwert ein. Zu den Besonderheiten gehören Auflösungen bis 43 Megapixel und lernende Algorithmen. Das Unternehmen hat die Erfahrung gemacht, dass der Bedarf an Rechenleistung schneller als das Moore'sche Gesetz wächst.

Rechenleistung bei der industriellen Bildverarbeitung

Für die industrielle Bildverarbeitung (IBV) bietet Pyramid aktuell fünf Modelle: CamCube m, CamCube 4.0, CamCube plus 4.0, CamCube 4.0 GPU und CamRack 4.0 GPU. Entscheidend ist die Abstimmung der Produkte. So messen die Kabellängen maximal 3 m und es lassen sich USB-Kameras einsetzen. Die offene Plattform ist frei konfigurierbar und bringt die Bildverarbeitung zu den Kameras.

In der kleinsten Ausführung, dem CamCube m, lassen sich verschiedene Industrieelektroniken integrieren. Dazu gehören eine Lichtintensitätssteuerung, digitale I/O-Karten, Feldbus-Adapter, serielle Schnittstellen sowie kundenspezifische Karten. Hier ist von Vorteil, dass ein Schaltschrank entfällt und CamCube m frei konfigurierbar ist. Das verbaute Mainboard ist mit Atom- bis Core-i-Prozessoren ausgerüstet.

Die Produktidee bei den CamCube- und CamRack-Modellen ist ein Chassis mit drei Einbaumöglichkeiten. Bei der Rack-Ausführung kommt hinzu, dass sich das Bildverarbeitungssystem in ein 19 Zoll breites und 4 HE hohes Rack integrieren lässt. Die Tiefe beträgt 320 mm. Bei den nächst höheren Modulen sind Intel-Prozessoren der Serie i3 bis i7 verbaut. Beim CamCube plus sind zwei Intel Xeon E5-2620v3 integriert. Dabei rechnen die beiden CPUs parallel. Als Co-Prozessoren kommen die Typen Xenon und Phi von Intel zum Einsatz.

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