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Raspberry Pi – so reizen Sie die Mini-PC-Platine aus

| Autor / Redakteur: Margit Kuther / Margit Kuther

Pi-to-Go: Raspberry Pi mobil mit Display, Tastatur und Gehäuse
Pi-to-Go: Raspberry Pi mobil mit Display, Tastatur und Gehäuse (Bild: parts-people.com)

Übertakten Sie den Raspberry Pi, nutzen Sie ihn als Messgerät oder Steuerung für die Hausautomation; auch mobil als Pi-to-Go.

500.000 Rasperry Pi verkaufte allein Farnell seit Februar 2012. Weder der Initiator, die Raspberry Pi Foundation, noch die Distributoren Farnell und RS Components können sich die Erfolgsgeschichte des Raspberry Pi erklären. Der Preis von rund 35 Euro ist zwar günstig, doch sicher nicht ausschlaggebend für den Hype.

Raspberry-Pi-Modelle A und B

Raspberry Pi ist ein Einplatinen-PC in den Varianten A und B. Raspberry Pi A hat im Gegensatz zu Modell B nur 256 MB RAM, einen USB-Port und kein Ethernet. Interessant für Entwickler: Modell A ist energiesparender und etwas kleiner als die Variante B. Gängig ist derzeit Raspberry Pi B mit einem 700-MHz-ARM11-Prozessor und 512 MB SDRAM-Speicher (256 MB RAM bis Herbst 2012). Die Broadcom-GPU VideoCore IV ermöglicht Filme in HDTV-Qualität.

Der Raspberry Pi bietet zwei USB-2.0-Ports, 10/100-MBit-Ethernet und eine Audio- und Videobuchse (Composite RCA, HDMI). Mit Bildschirm und Tastatur verbunden, meistert er PC-Anwendungen wie Officeprogramme, Spiele und Videos. Der Raspberry Pi bootet via SD-Karte (nicht im Lieferumfang enthalten) mit Linux als Betriebssystem.

Die Linux-Mini-PC-Platine ist kein Ersatz für einen Windows-PC

Anschließen, starten, loslegen – wie bei einem Windows-PC ist mit dem Raspberry Pi nicht möglich. Der Raspberry Pi ist kein 1:1-Ersatz für einen Laptop oder Desktop. Das war auch nie die Absicht der Raspberry Pi Foundation. Ihr Ziel ist es, insbesondere junge Leute nicht nur an die Technik heranzuführen sondern sie dafür zu begeistern.

Begeistert vom Raspberry Pi sind jedoch nicht nur Technikeinsteiger, sondern auch Profis. Selbst Ingenieure nutzen ihn für ihre Arbeit, denn dank des vielseitigen Zubehörs lässt er sich etwa auch zum Messen, Steuern und Regeln einsetzen.

Der Raspberry Pi lässt sich übertakten

Tipp: Die 700-MHz-ARM-CPU des Raspberry Pi bietet Potenzial zum Übertakten, so die Raspberry Pi Foundation. Die im Raspberry Pi verbaute CPU vom Typ BCM2835 lässt sich bis auf 1 GHz tunen und ermöglicht so über 50% mehr Leistung – ohne Verlust der Garantie, so die Raspberry Pi Foundation.

Der Trick dabei ist, dass die CPU nur bei Bedarf die hohe Taktrate nutzt und diese zudem drosselt, wenn die Temperatur im Kern der CPU 85 °C erreicht. Diese Maßnahmen bewirken, dass „es keine messbaren Abstriche in der Lebensdauer des Raspberry Pi gibt“. Details zur Vorgehensweise sind online auf raspberrypi.org und Linux und Ich zu finden.

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Tolles Gerät! Als Anfänger kann ich euch die Seite http://raspberrypiguide.de/ empfehlen. Da...  lesen
posted am 14.05.2013 um 15:42 von Unregistriert

Hört sich interessant an, was alles mit dem kleinen Ding möglich ist :=)  lesen
posted am 19.03.2013 um 16:57 von Unregistriert


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