Suchen

Härtetest in 4000 m Höhe Range Rover Hybrid auf der Seidenstraße

| Autor: Dipl.-Ing. (FH) Thomas Kuther

Mehr als 16 000 Kilometer legen die neuen Diesel- Hybridmodelle des Range Rover auf einer einzigartigen Testfahrt zurück. Die Berge Kirgistans mit Höhen von rund 4000 Metern halten dabei besondere Bewährungsproben für den Luxus-SUV mit seinem innovativen Antriebskonzept bereit, der im Frühjahr 2014 auf dem Markt erscheinen wird.

Firmen zum Thema

Eine Testfahrt der besonderen Art: drei Range Rover Hybrid auf dem Weg nach Asien
Eine Testfahrt der besonderen Art: drei Range Rover Hybrid auf dem Weg nach Asien
(Bild: Land Rover)

Die insgesamt gut 16.000 Kilometer lange Fahrt vom Land Rover-Stammwerk im britischen Solihull bis ins indische Mumbai dient der finalen Erprobung und Feinabstimmung der neuen Hybrid- Antriebstechnologie – unter härtesten Bedingungen.

Bildergalerie
Bildergalerie mit 23 Bildern

Drei Range Rover Hybrid auf dem Weg nach Asien

Quer durch Europa machte sich die aus drei Range Rover Hybrid bestehende Karawane vor mehr als vier Wochen Richtung Osten auf. Mittlerweile erreichte die Tour bereits Zentralasien, wo mit Usbekistan eine ebenso spektakuläre wie anspruchsvolle Destination auf die britischen Luxusliner wartete. Denn hier gab es jahrtausendealte Städte zu bewundern und heiße, staubige Wüstenpisten zu meistern. Aufhalten konnte die Range Rover Hybrid allein kurzzeitig die zeitraubende Grenzkontrolle beim Verlassen Usbekistans.

Härteste Bewährungsproben für die SUVs

Als elftes Land auf seiner 16.000-Kilometer-Testfahrt besucht der Range Rover Hybrid aktuell Kirgistan, das die bislang härtesten Bewährungsproben für die besonders effizienten Premium-SUVs bereithält. Denn hier geht es ins Gebirge: Allein für eine knapp 20 Kilometer lange Passage über schmale, zerfurchte und schlammige Wege benötigt der Tross bis in die Nacht hinein viele Stunden, ehe auf einer Lichtung das Camp errichtet werden kann. Starke Regenfälle hatten die steil ansteigenden Pisten besonders nass und glitschig gemacht, sodass sich selbst ein Geländeprofi wie der Range Rover Hybrid mithilfe seines permanenten Allradantriebs und seiner zahlreichen Traktionshelfer Meter für Meter vorwärtskämpfen musste.

Erprobung in großen Höhen

Derartige Herausforderungen nimmt der Range Rover Hybrid auf seiner Tour entlang der Seidenstraße jedoch gern an – dienen sie ihm doch als ideale Vorbereitung für die ab dem kommenden Frühjahr anstehenden Aufgaben des Auto-Alltags. In diesen Zusammenhang gehört auch die Erprobung in großen Höhen. Dabei rollt der Konvoi in Kirgistan über die Schneefallgrenze hinaus, begleitet von eisigem Wind, aber belohnt mit Blicken von oben auf die Wolkendecke oder auf hochfliegende Adler.

Felsige Trampelpfade in knapp 4000 Meter Höhe

Der nächste Tag bringt noch extremere Höhen. Zunächst ein ausgedehntes Plateau in rund 3300 Metern Höhe mit viel Weideland, später dann felsige Trampelpfade bis hinauf in knapp 4000 Meter. Hier nutzen die begleitenden Mediziner die Gelegenheit, bei den Tourteilnehmern Puls und Sauerstoffsättigung zu messen – schließlich wartet auf die Hybrid-Expedition noch das höchste Gebirge der Erde: der Himalaja mit seinen zahlreichen Achttausendern.

Regeneratives Bremssystem lädt bergab die Akkus

Zunächst aber sind die Range Rover noch in Kirgistan. Bei der Fahrt in die Landeshauptstadt Bischkek geht es zeitweise kräftig abwärts. Die Range Rover Hybrid können die Pisten häufig vollkommen lautlos, weil allein mit dem 35 kW starken elektrischen Antrieb herunterrollen. Das regenerative Bremssystem sorgt auf dem von zahllosen Spitzkehren gesäumten Weg stets für eine rasche Aufladung der Akkus.

Weiter geht's nach China, Nepal und Indien

Auf die 10.000 Kilometer von Großbritannien bis Kirgistan folgen noch einmal etwa 6900 Kilometer: Entlang der Seidenstraße passieren die Range Rover Hybrid nacheinander China, Nepal und Indien.

(ID:42370214)

Über den Autor

Dipl.-Ing. (FH) Thomas Kuther

Dipl.-Ing. (FH) Thomas Kuther

Redakteur, ELEKTRONIKPRAXIS - Wissen. Impulse. Kontakte.