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Qualcomm meldet iPhone-Verkaufsverbot in China – Apple widerspricht

Autor / Redakteur: Mit Material von dpa / Michael Eckstein

Neue Runde im Patentstreit zweier Branchenschwergewichte: Qualcomm hat nach eigenen Angaben Verkaufsverbote für einige Apple iPhone-Modelle in China erwirkt. Apple entgegnete umgehend, dass das iPhone in allen Varianten in dem Land erhältlich bleibe.

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Verkaufsmotor stottert: Qualcomm will für einige Modelle von Apples wichtigstem Umsatzträger ein Verkaufsstopp erwirkt haben.
Verkaufsmotor stottert: Qualcomm will für einige Modelle von Apples wichtigstem Umsatzträger ein Verkaufsstopp erwirkt haben.
(Bild: Apple)

China ist der zweitgrößte Absatzmarkt für den drittgrößten Smartphone-Hersteller. Ein Verkaufsstopp mehrerer iPhone-Modelle könnte Apple daher hart treffen. Kein Wunder also, dass ein Dementi auf Qualcomms Ankündigung nicht lange auf sich warten ließ. Es gehe lediglich um das mehr als ein Jahr alte iPhone-Betriebssystem iOS 11 – die aktuelle Version ist iOS 12. Damit würde das Verkaufsverbot ins Leere laufen.

Qualcomm hatte zuvor bekanntgegeben, ein Gericht in der Stadt Fuzhou habe die Verletzung von zwei Patenten des Chipkonzerns festgestellt. Daraufhin sei der Verkauf der Modelle iPhone 6S, 7, 8 inklusive der größeren Versionen dieser Modelle sowie des im vergangenen Jahr erschienenen Jubiläums-iPhone X untersagt worden.