Mehr Leistung, reduzierte Stromaufnahme

QorIQ-Module von TQ mit Freescales neuen 64-Bit-Prozessoren

| Redakteur: Holger Heller

TQMT1042 von TQ: QorIQ-Minimodul auf Basis der neuesten 64-Bit-Power-Architecture-Generation von Freescale
TQMT1042 von TQ: QorIQ-Minimodul auf Basis der neuesten 64-Bit-Power-Architecture-Generation von Freescale (Bild: VBM-Archiv)

Mit dem TQMT1042 plant TQ ein Minimodul basierend auf der neuesten Power-Architecture-Generation von Freescale Semiconductor. Das Modul bietet vier 64-Bit-Cores und eine Data-Path-Accelerator-Architektur (DPAA).

Das QorIQ-Modul TQMT1042 ist für die Verarbeitung großer Datenvolumina, für Datensicherheit, hohe Flexibilität und hohe Leistungsfähigkeit der I/O-Schnittstellen ausgelegt. Das flexible Design erlaubt den Einsatz von Single-, Dual- und Quad-Core-Prozessoren der neuesten QorIQ T1-Prozessoren von Freescale.

Die QorIQ T10xx System-on-Chip (SoC) Kommunikationsprozessoren mit ein bis vier 64-Bit-e5500-Cores bieten einen softwarekompatiblen Upgrade-Pfad zur QorIQ P10xx-Familie von 32-Bit-Prozessoren. Die e5500-Cores arbeiten mit einer Frequenz von bis zu 1,4 GHz, L1- und L2-Cache sowie zusätzlich 256 KByte gemeinsam verwendetem Plattform-Cache (L3). Der adressierbare Speicherbereich beträgt bis zu 64 GByte. Integrierte Hardware-Beschleuniger für eine effiziente Datenverarbeitung und zusätzliche Sicherheitsmechanismen zeichnen die T1-Prozessorfamilie aus. Die Hardware unterstützt auch Virtualisierung: Aufgaben können auf einfache Weise verteilt und parallelisiert werden, was die Leistung weiter steigert.

Mit einer geplanten Kantenlänge von 74 mm x 54 mm und einer durchschnittlichen Leistungsaufnahme von unter 10 W eignet sich das Modul für die Bereiche Control und Data Plane, Packet Processing und generelles Embedded Computing.

Der Anwender kann durch mindestens 360 Pins zur Kommunikation bis zu 5x Gigabit Ethernet, 4x PCIe Gen2, 2x USB 2.0 sowie zwei DUARTS nutzen. Darüber hinaus können über SATA, SPI, I2C und GPIO zusätzliche Funktionseinheiten angebunden werden. Der Anschluss von TFT-LCD-Displays wird über die Display Interface Unit (DIU) unterstützt.

Das Modul bietet bis zu 8 GByte Arbeitsspeicher mit ECC und mindestens 256 MByte NOR-Flash für die Programm- und Datenspeicherung sowie ein EEPROM. Funktionen wie Echtzeituhr, Watchdog, JTAG Interface und eine Aurora Echtzeit-Debugging-Schnittstelle zur effizienten Softwareentwicklung runden die Funktionsbandbreite ab.

Sowohl für die modul- als auch die mainboardspezifischen Schnittstellen wird ein Linux BSP entwickelt. Anpassungen spezifischer Linux-Distributionen, um zum Beispiel sicherheitskritische Anwendungen (Safety und Security) zu realisieren, sind auf Anfrage möglich.

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