Systemplattformen QNX stellt überarbeitete Version seines Medizingeräte-OS vor

Redakteur: Franz Graser

Der kanadische Softwarehersteller QNX bringt eine aktualisierte Variante seines Betriebssystems für Medizingeräte auf den Markt. Das QNX OS for Medical 1.1 ist konform zu der IEC-Norm 62304, die Software-Lebenszyklusprozesse für medizinisches Equipment beschreibt.

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Software für Medizingeräte unterliegt hohen Sicherheits- und Zuverlässigkeitsanforderungen. Das QNX-Betriebssystem für Medizingeräte geht mit der IEC-Norm 62304 konform, die Software-Lebenszyklusprozesse im medizinischen Umfeld beschreibt.
Software für Medizingeräte unterliegt hohen Sicherheits- und Zuverlässigkeitsanforderungen. Das QNX-Betriebssystem für Medizingeräte geht mit der IEC-Norm 62304 konform, die Software-Lebenszyklusprozesse im medizinischen Umfeld beschreibt.
(Bild: Clipdealer)

Das QNX-Betriebssystem unterstützt nach Herstellerangaben die Entwickler bei der Reduzierung der Entwicklungskosten für robotergestützte chirurgische Instrumente, Patientenüberwachungssysteme, Infusionspumpen, Blutanalysesysteme und andere sicherheitskritische Produkte, die strengen Zulassungsbestimmungen unterliegen.

„Bei Software für Medizingeräte muss die Architektur des Betriebssystems einen zuverlässigen Betrieb gewährleisten. Das System muss außerdem eine klare Prüfkette vorweisen können, die die Aussagen über seine Verlässlichkeit untermauert. Andernfalls steht die Zulassung des Geräts auf dem Spiel“, so Grant Courville, Direktor für Produktmanagement bei QNX.

Das QNX-Betriebssystem basiert auf Technologien die sich in den diversen Systemen bewährt haben, darunter Systeme für Angiographie, Protonentherapie, lasergestützte Augenoperationen, hämodynamisches Monitoring und weitere Anwendungen im Gesundheitswesen. Das OS unterstützt Single- und Multicore-Architekturen mit ARMv7- und Intel x86-Prozessoren und gewährleistet aufgrund der Kompatibilität der Programmierschnittstellen mit anderen Mitgliedern der QNX OS-Familie einen hohen Grad an Software-Wiederverwertbarkeit.

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