Eine Million Pfund Preisgeld QEPE – Britische Queen stiftet "Nobelpreis" für Ingenieure

Redakteur: Peter Koller

Mit dem Queen Elizabeth Prize for Engineering (QEPE) ist am Freitag in Großbritannien ein mit einer Million Pfund dotierter Preis für Technologie ins Leben gerufen worden, den man als "Nobelpreis" für Ingenieure bezeichnen könnte.

Leiht dem hochdotierten Ingenieurs-Preis ihren Namen: Queen Elizabeth II. (Foto: Buckingham Palace)
Leiht dem hochdotierten Ingenieurs-Preis ihren Namen: Queen Elizabeth II. (Foto: Buckingham Palace)

Der Queen Elizabeth Prize for Engineering (QEPE) ist darauf ausgerichtet, außergewöhnliche Fortschritte im Bereich des Ingenieurwesens auszuzeichnen, die einen signifikanten Nutzen für die Menschheit bringen. Er ist mit einer Million Pfund dotiert und soll ab 2013 alle zwei Jahre vergeben werden.

Ausgezeichnet werden Einzelpersonen oder Gruppen bis zu drei Mitgliedern ungeachtet ihrer Nationalität. Getragen wird der Preis von einem Konsortium aus derzeit elf Unternehmen: BAE Systems, BG Group, BP, GlaxoSmithKline, Jaguar Land Rover, National Grid, Shell, Siemens, Sony, Tata Consultancy Services and Tata Steel.

Das Preiskomitee legt sich bei der Auswahl des künftigen Preisträgers nicht auf ein spezielles Gebiet des Ingenieurwesens fest. Im Gegenteil, im Rückblick auf vergangene technologische Erfolge wird eine extrem breite Palette von Errungenschaften genannt, von der Luftfahrt über Bereiche wie Musik und Film bis zur Informationstechnologie.

Großbritanniens Premierminister David Cameron wertet den Preis als strategische wirtschaftliche Initiative: "Seit viel zu langer Zeit ist Großbritannien zu abhängig von Bereichen wie dem Finanzsektor. Wie wollen die Wirtschaft neu ausrichten zugunsten der Fertigung von Dingen. Hochwertige Entwicklung und Produktion sollten ein zentraler Teil unserer langfristigen Perspektive sein."

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