Photovoltaik PV-Ausbau: „Leute ihr habt es verpennt!“

Autor / Redakteur: Udo Laube / Gerd Kucera

Eine 16-kW-Solarstromanlage auf dem Dach vermeidet pro Jahr zehn Tonnen CO2 – das ist so viel wie 800 Buchen in derselben Zeit binden. Zum Online-Beitrag „PV-Anlagen reduzieren das CO2-Aufkommen beträchtlich“ erreichte uns ein interessanter Leserkommentar.

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Klimahelfer: Eine PV-Anlage mit 
16 kW installierter Leistung spart rund 
10 t Kohlendioxid im Jahr ein.
Klimahelfer: Eine PV-Anlage mit 
16 kW installierter Leistung spart rund 
10 t Kohlendioxid im Jahr ein.
(Bild: gemeinfrei / Pixabay)

„Das ist ja alles schön und gut mit dem Ausbau der PV-Anlagen. Doch wenn der heutige Wirtschaftsminister – seit er 2012 den Posten als Kanzleramtschef abgegeben hat – massiv jeden weiteren Ausbau mit immer absurderen Vorschriften aktiv verhindert, dann wird das nichts mit Umbau der zentralistisch orientierten Stromerzeugung auf eine (genauso sichere) distributive Generierung.

Wenn ich in Holland eine PV-Anlage auf mein Dach packe, Strom erzeuge und diesen in das Netz einspeise, dann läuft mein EINZIGER Zähler rückwärts, wenn ich weniger verbrauche als die PV-Anlage liefert. Und wenn ich mehr Strom verbrauche als die PV-Anlage erzeugt, dann läuft der Zähler eben vorwärts und ich muss den zusätzlichen Strom bezahlen.

Anmeldung problemlos im Internet

Die Anmeldung meiner Anlage kann ich problemlos im Internet machen, keine unverständlichen und zu Teil absurden administrativen Vorschriften, oder besser Hürden, wie in Deutschland.

Herr Wirtschaftsminister, SIE sind gefragt dieses selbst erzeugte Chaos zu beseitigen und den Freunden bei den Stromkonzernen zu sagen: „Leute ihr habt es verpennt“. Wenn man die Rücklichter des Zugs sieht, nutzt hinterherlaufen auch nichts mehr.“ (Udo Laube)

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