Pulsonix Version 10.0 mit neuen 3D-PCB-Design-Fähigkeiten

Redakteur: Dr. Anna-Lena Gutberlet

Die neueste Pulsonix-Version von WestDev erweitert das Produktportfolio um intelligente und interaktive Bearbeitung in der 3D-Design-Umgebung.

Firmen zum Thema

Version 10 ermöglicht die Integration von mechanischen Gehäusen in die native Pulsonix 3D-Umgebung für Modellierung und Kollisionserkennung. Diese enge Integration alarmiert den Ingenieur, wenn Elemente die definierten Regeln verletzen
Version 10 ermöglicht die Integration von mechanischen Gehäusen in die native Pulsonix 3D-Umgebung für Modellierung und Kollisionserkennung. Diese enge Integration alarmiert den Ingenieur, wenn Elemente die definierten Regeln verletzen
(Bild: tecnotron)

Durch die gemeinsame Gestaltung der Leiterplatte in den 2D-Leiterplatten- und 3D-Umgebungen soll die neue Version Produkteinführungszeit durch einen produktiveren Arbeitsablauf verkürzen und auch kostspielige Fehler reduzieren.

Interaktive PCB und 3D Design Umgebung

Version 10 ermöglicht die Integration von mechanischen Gehäusen in die native Pulsonix 3D-Umgebung für Modellierung und Kollisionserkennung. Wenn Elemente die definierten Regeln verletzten, wird der Ingenieur alarmiert.

Ist der Anwender einmal alarmiert, kann er den Verursacher dann direkt im 3D-Editor in Pulsonix bewegen, um die Kollisionen zu beseitigen. Alle Änderungen werden dann automatisch im PCB-Design aktualisiert.

Mit der Erkennung physischer Kollisionen zwischen Gehäusen und Komponenten und der anschließenden Überführung in einen erlaubten Zustand ermöglicht Pulsonix den Ingenieuren ein intelligenteres und effizienteres Design ohne dass ein ständiger Austausch mit mCAD-Kollegen bezüglich der Aktualisierung von Komponentenpositionen nötig wäre. So kann wertvolle Designzeit eingespart werden.

Zusammenfassung der neuen 3D Funktionalität:

  • Import mechanischer Gehäuse in die Pulsonix 3D-Umgebung
  • Bewegen der Komponenten und Gehäuse im 3D-Design
  • Beachtung der Designregeln beim Bewegen und Platzieren von Komponenten
  • Kollisionserkennung und Auflösung zwischen Komponenten und Gehäusen

Dynamisches Fluten von Kupferflächen

Neben der 3D-Funktionalität bietet Pulsonix 10.0 auch die Möglichkeit, Kupferbereiche während der Bearbeitung dynamisch neu darzustellen. Dies spart wertvolle Konstruktionszeit, ohne dass Kupferbereiche manuell neu erstellt werden müssen.

Wenn Sie stattdessen eine Leiterbahn durch die Kupferfläche führen oder ein Objekt, z. B. eine Komponente oder eine Durchkontaktierung, verschieben, wird das Kupfer automatisch „geheilt“ , und zwar dynamisch, während die Designregeln eingehalten werden.

Mit den in Pulsonix 10.0 verwendeten neuen Algorithmen für die Form der Zone werden nur „beschädigt“ Bereiche von Kupfer repariert, wodurch die Heilung bei großen Konstruktionen oder Konstruktionen mit vielen komplexen Bereichen viel schneller wird.

Automatische Benennung von Pads

Style Naming Rules in Pulsonix 10.0 ermöglichen es den Anwendern, automatisch ihren Unternehmensstandards oder Industriestandard-Regeln wie dem IPC-Standard zu entsprechen. In einer Technologiedatei kann ein Benennungsstandard definiert werden, der dann eingehalten wird, wenn ein neuer Stil vom Benutzer angelegt wird.

Obwohl Regeln für den Stilnamen auf jeden Objektstil angewendet werden können, ist dies besonders für Pad-Stile nützlich, bei denen der Name einen Standardnamenstil erfordert, wie es beim IPC-Standard der Fall ist.

(ID:45506971)