Raspberry PI

Der Raspberry Pi ist ein auf einem ARM-Prozessor basierender Minicomputer. Er erschien erstmals 2012 auf dem Markt und existiert heute in 14 verschiedenen Varianten. In erster Linie richtet sich der Raspberry Pi an Kinder und Technik-Einsteiger, um Ihnen den Umgang mit Technik und der Programmierung eines Rechners beizubringen. Der Minirechner ist aber auch bei Entwicklern und in der Maker-Szene beliebt, da sich ideal als Embedded System oder für computergesteuerte Anwendungen eignet. Inzwischen hat der Raspberry Pi zahlreiche Konkurrenten wie z.B. BeagleBone, BananaPi oder Odroid gefunden. Da bei diesen Minirechnern alle Komponenten auf einer kleinformatigen Platine untergebracht sind, werden Raspberry Pi & Co. auch als Einplatinenrechner oder Single-Board-Computer (SBC) bezeichnet.

Prototypen aus Werkstoffkombinationen Drucken

| Redakteur: Dr. Anna-Lena Gutberlet

Aufbau des PolyJet-3D-Druckers: X-Achse (1) Y-Achse (2) Z-Achse (3) Druckköpfe (4) UV-Lampe (5) Bauplattform (6) gefertigtes Teil (7)
Aufbau des PolyJet-3D-Druckers: X-Achse (1) Y-Achse (2) Z-Achse (3) Druckköpfe (4) UV-Lampe (5) Bauplattform (6) gefertigtes Teil (7) (Bild: Protolabs)

Protolabs erweitert sein Angebot um die PolyJet-Technologie. Mit dieser ist es möglich, Multi-Material-Prototypen in einem einzigen Bauvorgang herzustellen und so 2-Komponenten-Spritzgussteile zu imitieren.

Der onlinebasierte Express-Hersteller von Prototypen und Kleinserienteilen hat die Aufnahme von PolyJet & Silikon 3D-Druck in sein industrielles 3D-Druckserviceangebot für Europa bekanntgegeben. PolyJet & Silikon 3D-Druck bietet Produktdesignern und -ingenieuren die Möglichkeit zur Herstellung von Prototypen mit elastomeren Eigenschaften. Laut Anbieter sind diese als Ergänzung beim Entwickeln von 2K-Spritzgussteilen geeignet, noch bevor eine Investition in Werkzeuge geleistet wird.

Produktentwickler können mit PolyJet 3D-Druckteile fertigen lassen, die aus elastomeren und steifen Werkstoffen bestehen und mehrere Farben haben können. Die Materialauswahl umfasst verschiedene Shore-A-Härtegrade für Anwendungen mit unterschiedlichen Anforderungen an die Haltbarkeit. PolyJet-Teile zeichnen sich durch glatte Oberflächen aus und können komplexe Geometrien mit biegsamen Merkmalen aufweisen.

Voxel statt Pixel

Beim PolyJet-Prozess werden zunächst kleine Tröpfchen flüssiger Photopolymere in Schichten aufgesprüht, die dann sofort mit UV ausgehärtet werden. Voxel (dreidimensionale Pixel) werden beim Aufbau an strategischen Stellen platziert, was die Kombination von biegsamen und steifen Photopolymeren erlaubt. Die vertikale Dicke jedes Voxels entspricht der Schichtdicke von 30 Mikrometern. Die dünnen Schichten aus „digitalen“ Werkstoffen werden nacheinander auf die Bauplattform aufgetragen, sodass akkurate 3D-Druckteile entstehen.

Jedes PolyJet-Teil wird vollständig von Stützmaterial umhüllt, das am Schluss von Hand mit einem Druckwasserstrom und einem chemischen Bad entfernt wird. Nach dem Fertigungsprozess ist keine Nachhärtung erforderlich.

Die 3D-Druckservices von Protolabs umfassen nun fünf Technologien: Stereolithographie, selektives Lasersintern, direktes Metall-Lasersintern, Multi Jet Fusion und PolyJet. Die urheberrechtlich geschützte Software und der digitale Fertigungsansatz des Unternehmens erlauben es Kunden, ihren Entwurf als 3D-CAD-Datei auf protolabs.de hochzuladen. Sie erhalten dann sofort ein Angebot und haben ihre 3D-Druckteile innerhalb von Tagen in der Hand. Wie die eCommerce-Plattform genau funktioniert, zeigen die Experten in der Quoting Area auf der Rapid.Tech am Stand von Protolabs (Halle 2, Stand 2-401).

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