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Programmierbare TI-SimpleLink-MCU mit FRAM

| Redakteur: Michael Eckstein

Mikrocontroller von Texas Instruments mit konfigurierbaren Signalketten-Elementen lassen sich flexibel an unterschiedliche Applikationen anpassen.

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Flexibel: Bei TIs neuen MSP430-Controllern lassen sich die Signalketten im Chip per Software konfigurieren.
Flexibel: Bei TIs neuen MSP430-Controllern lassen sich die Signalketten im Chip per Software konfigurieren.
(Bild: Texas Instruments)

Mit seinen SimpleLink-MCUs bietet Texas Instruments (TI) ein breites Portfolio an Mikrocontrollern für das Anbinden elektronischer Geräte und Sensoren. Laut Hersteller zeichnen sich die Chips durch extrem geringen Stromverbrauch sowie Multi-Standard- und Multiband-Konnektivität aus. So unterstützen sie beispielsweise Bluetooth 5, Thread, Zigbee und Sub-1-GHz-Funk.

Neustes Mitglied der MCU430-MCU-Familie ist der Baustein MSP430FR2355. Bereits der Name deutet an, dass hier FRAM (Ferroelectric Random Access Memory) zum Einsatz kommt. Dieser kombiniert hohe Datenraten mit Langlebigkeit und speichert Daten auch spannungslos. Je nach Variante stehen bis zu 256 kB FRAM zur Verfügung.

Signalketten lassen sich auch nachträglich umprogrammieren

Die Controller verfügen über integrierte Smart-Analog-Kombinationen – das sind konfigurierbare Signalketten-Elemente mit Optionen für mehrere 12-Bit-D/A-Wandler und programmierbare Verstärker sowie einem 12-Bit-A/D-Wandler und zwei verbesserten Komparatoren. Entwickler können die Signalkette jedes Bausteins dadurch gezielt für ihre Anwendung konfigurieren.

Das Design beispielsweise von Mess- und Sensing-Applikationen wie Rauchmelder, Sensor-Transmittern und Leistungsschaltern kommt mit weniger externen Schaltungskomponenten und geringerer Leiterplattenfläche aus. Zudem sind die Bausteine für die Funktion im erweiterten Temperaturbereich von -40 bis +105 °C ausgelegt. Passend zu den Bausteinen bietet TI ein günstiges „LaunchPad“-Entwicklungskit sowie mehrere Referenzdesigns an.

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