Bauteilebeschaffung

Professionelle Technik zu erschwinglichen Preisen

| Autor: Margit Kuther

Heißt das, dass Sie und die Mitarbeiter von reichelt elektronik beim Ausbau des Logistikzentrums beteiligt waren?

Ja, genau. Unsere über 200 Mitarbeiter verfügen über ein immenses Know-how – warum sollten wir uns da von externen Dienstleistern abhängig machen? Logistik, Steuerung und Software, das sind unsere Kernkompetenzen, die übernehmen wir.

Die Mitarbeiter entwickelten die Software für das Hochregallager, verlegten Datenleitungen und entwarfen und fertigten etwa ihre Arbeitsplätze.

Natürlich meistern solch ein Projekt auch unsere Mitarbeiter nicht aus dem Stand heraus. Bereits zum dritten Mal wurde reichelt elektronik erweitert – mit Unterstützung der Mitarbeiter.

Ein weiterer Vorteil der Eigenleistungen: Die Mitarbeiter wissen am besten, was erforderlich ist, und sie können – sollten einmal Probleme auftreten – diese schnell selbst beheben.

Was zeichnet die reichelt-Mitarbeiter aus, dass sie zusätzlich zu ihrer eigentlichen Arbeit ein solches Projekt stemmen?

reichelt elektronik ist seit Jahrzehnten ein Eldorado und Anlaufstelle für Bastler, die heutigen Maker. So sind wir beispielsweise in Deutschland die Nummer 1 beim Verkauf der beliebten Mini-PC-Platine Raspberry Pi.

Und viele unserer Mitarbeiter zählen selbst zu den Makern, die sich für Elektronik und Technik begeistern und gerne tüfteln und über ein Problem brüten, bis sie die Lösung haben.

Alt- und Neubau sind separate Gebäude. Wie erfolgt da der Warenaustausch?

Zwei jeweils 19 Meter lange Brücken verbinden beide Gebäude. Eine ist für die Mitarbeiter, die andere für Kisten und Paletten, die über intelligente Förderbänder zweistöckig gefahren werden können.

Für diese Maßnahme, aber etwa auch fürs Beton gießen oder die Lüftungstechnik haben wir natürlich auf Fremdfirmen zurückgegriffen. Denn wer das Beste möchte, muss wissen, wo seine Grenzen sind und dann auch Experten ans Werk lassen.

Das einstige Familienunternehmen reichelt elektronik ist seit 2010 ein Tochterunternehmen der Schweizer Dätwyler-Gruppe. Ist das ein Vorteil?

Ja natürlich! Benchmarkings gegen unsere Konzernschwestern motivieren uns und auch das Teilen von Markteinblicken ist ein hübscher Vorteil.

Weiter liegen trotz unserer weitreichenden Autarkie Synergiepotenziale in der Verbindung dreier Technik-Player, die wir nur allzugern zum gegenseitigen Gewinn heben.

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