Xcelium parallel Simulator

Produktions-bewährter paralleler Simulator

| Redakteur: Sebastian Gerstl

Der parallele Simulator XCelium von Cadence baut auf der bewährten Incisive Engine auf und ergänzt diese um die revolitionäre neue IP von Rocketick. Das Ergebnis ist eine Optimierte Simulationsplattform, die eine Verdoppelung der Entwicklungszeiten bei Single-Core designs und eine bis zu zehnmal effizientere Simulation von Multi-Core-Designs ermöglicht.
Bildergalerie: 1 Bild
Der parallele Simulator XCelium von Cadence baut auf der bewährten Incisive Engine auf und ergänzt diese um die revolitionäre neue IP von Rocketick. Das Ergebnis ist eine Optimierte Simulationsplattform, die eine Verdoppelung der Entwicklungszeiten bei Single-Core designs und eine bis zu zehnmal effizientere Simulation von Multi-Core-Designs ermöglicht. (Bild: Cadence)

Cadence hat mit dem Xcelium Parallel Simulator den ersten Produktions-bewährten Simulator der dritten Generation vorgestellt. Er basiert auf einer innovativen parallelen Multi-Core-Rechentechnologie, mit der SoCs (System on Chip) schneller auf den Markt gebracht werden können. Im Mittel können Kunden eine doppelt so hohe Single-Core-Leistung und eine mehr als fünffach höhere Multi-Core-Leistung gegenüber Simulatoren der vorherigen Generation erreichen.

Der Xcelium Simulator basiert auf der parallelen Simulationstechnologie, die von Rocketick übernommen wurde. Zusätzlich setzt sie auf Cadences bewährter Incisive Enterprise Simulation Engine auf. Als einziger Simulator verkürzt der Xcelium Simulator die Laufzeit, und zwar im Mittel durch eine dreifach schnellere Design-Simulation auf RTL-Ebene (Register Transfer Level), eine fünffach schnellere Simulation auf Gate-Ebene und eine zehnfach schnellere parallele DFT-Simulation (Design for Test). Dadurch lässt sich die Projektlaufzeit um mehrere Wochen verkürzen.

Der Xcelium Simulator verspricht eine breite Anwendbarkeit: Er unterstützt moderne Design-Stile und IEEE-Standards und ermöglicht so den Ingenieuren eine Leistungssteigerung ohne eine erneute Code-Erstellung. Der Kompilations- und Entwicklungs-Flow des Simulators passt den Design- und Verifikations-Testbench-Code den idealen Engines an und wählt automatisch die optimale Anzahl von Cores für eine beschleunigte Ausführung aus.

Neue Funktionen beschleunigen zudem die SoC-Verifikation samt der SoC SystemVerilog Testbench Abdeckung für ein schnelleres Abschließen der Verifikation und ein paralleles Multi-Core-Build.

Der Xcelium Simulator ist eine weitere Innovation innerhalb der Cadence Verification Suite und unterstützt die System Design Enablement (SDE) Strategie des Unternehmens, mit der System- und Halbleiter-Unternehmen komplette, differenzierte Endprodukte effizienter entwickeln können. Die Verifikations-Suite besteht aus erstklassigen Core-Engines, Verification-Fabric-Technologien und Lösungen, welche die Design-Qualität und den Durchsatz erhöhen sowie die Verifikationsforderungen für unterschiedlichste Anwendungen und vertikale Segmente erfüllen.

Mehr Informationen finden Sie auf der Webseite des Anbieters: www.cadence.com.

FPGA-basierte Prototyping-Plattform für frühe Software-Entwicklung

Cadence Protium S1

FPGA-basierte Prototyping-Plattform für frühe Software-Entwicklung

27.02.17 - Cadence stellt die neue FPGA-basierte Prototyping-Plattform Protium S1 vor, die durch innovative Implementierungsalgorithmen die Entwicklungsproduktivität deutlich erhöhen kann.Durch den Einsatz der Xilinx Virtex UltraScale FPGA-Technologie ermöglicht die neue Plattform von Cadence eine sechsfach höhere Design-Kapazität und eine im Durchschnitt doppelte Leistungserhöhung gegenüber der Plattform der vorherigen Generation. lesen

EDA – von Adagio zu Allegro: Cadence gibt das Tempo vor

Meilensteine der Elektronik

EDA – von Adagio zu Allegro: Cadence gibt das Tempo vor

13.04.16 - Die Kadenz, mit der Daisy, Mentor und Valid Mitte der 80-er Jahre das Electronic Engineering anstimmte, änderte sich 1988 mit dem Debüt von Cadence Design Systems – auch die Akkordfolge wurde schneller. lesen

Anwendung von FPGA-basierten Prototypensystemen

Embedded Software

Anwendung von FPGA-basierten Prototypensystemen

22.09.15 - Entwicklung von Embedded Software und Software/Hardware-Integration kann bei der Systementwicklung nie früh genug beginnen. FPGA-basierte Prototypen können diesen Prozess enorm beschleunigen. lesen

Kommentar zu diesem Artikel abgeben

Schreiben Sie uns hier Ihre Meinung ...
(nicht registrierter User)

Zur Wahrung unserer Interessen speichern wir zusätzlich zu den o.g. Informationen die IP-Adresse. Dies dient ausschließlich dem Zweck, dass Sie als Urheber des Kommentars identifiziert werden können. Rechtliche Grundlage ist die Wahrung berechtigter Interessen gem. Art 6 Abs 1 lit. f) DSGVO.
Kommentar abschicken
copyright

Dieser Beitrag ist urheberrechtlich geschützt. Sie wollen ihn für Ihre Zwecke verwenden? Infos finden Sie unter www.mycontentfactory.de (ID: 44547184 / FPGA)