productware wird Mitglied der COGD und erweitert Obsolescence-Management-Prozess

| Redakteur: Dr. Anna-Lena Gutberlet

Ziel ist der COGD ist, die Folgen der Nichtverfügbarkeit von Komponenten in Produkten zu minimieren oder diesen Fall zu verhindern.
Ziel ist der COGD ist, die Folgen der Nichtverfügbarkeit von Komponenten in Produkten zu minimieren oder diesen Fall zu verhindern. (Bild: andreas Lischka / Pixabay)

Productware, ein Electronic Manufacturing Services (EMS) Unternehmen mit Sitz im Rhein-Main-Gebiet, ist seit April 2019 Mitglied der Component Obsolescence Group Deutschland e.V. (COGD).

Die COGD wurde im April 2004 nach dem Vorbild der englischen COG gegründet. Der Industrie-Interessenverband fördert den Informationsaustausch zwischen seinen Mitgliedsfirmen über den Umgang mit abgekündigten oder auslaufenden Bauelementen und entwickelt Strategien und Methoden zur Unterstützung seiner Mitglieder in deren täglichen und langfristigen Geschäftsvorhaben. Ziel ist es, die Folgen der Nichtverfügbarkeit von Komponenten in Produkten zu minimieren oder diesen Fall zu verhindern.

„Weltweit wird täglich die Produktion von hunderten elektronischen Bauelementen eingestellt. Diese ‚Obsolescence‘ genannten Abkündigungen bringen, wenn sie unzureichend gemanagt werden, große Risiken mit sich. Dies können zum Beispiel hohe Kosten sein, weil Unternehmen ihre Produkte entsprechend redesignen müssen oder Kunden nicht beliefern werden. Ein proaktives Obsolescence-Management ist daher sehr wichtig“, erklärt Matthias Hunkel, Betriebsleiter und Prokurist bei productware.

productware hat schon seit Jahren einen gut funktionierendes Obsolescence-Management etabliert. Dieser Prozess erstreckt sich über den gesamten Lebenszyklus eines Produktes. Primäres Ziel ist die Vermeidung bzw. die Reduktion von Abkündigungen, kurz die Risikovermeidung. Dies geschieht zum Beispiel durch die Auswahl geeigneter Bauteile im Zuge einer Produktneuentwicklung. In Folge dessen werden die Stücklisten über den gesamten Lebenszyklus überwacht und falls es aber zu Abkündigungen kommt versorgt productware frühzeitig ihre Kunden mit allen entscheidungsrelevanten Daten.

Der Service der productware stellt die Produktverfügbarkeit sicher, minimiert Qualitätsprobleme, reduziert Zusatzkosten im Bereich der Bauteilbeschaffung aus dem Brokermarkt und vermeidet Kosten durch ungeplante Redesigns. Rechtzeitige Bedarfsanalysen und langfristige Bedarfsplanungen in engster Zusammenarbeit mit den Kunden und Lieferanten gewährleisten zudem eine zuverlässige Versorgung. Regelmäßige Reports halten die Kunden immer auf dem aktuellen Stand des Lebenszyklusstatus der Bauteile, woraus Trends für (Neu-)Entwicklungen berücksichtigt werden können.

Neuer Stücklisten-Service entlastet Kunden

Durch eine Vielzahl an Gesetzen, Richtlinien oder Verordnungen und den daraus resultierenden Anforderungen besteht eine hohe Komplexität. Beispielhaft sind hier zu nennen die REACH-Verordnung, RoHS-Richtlinien, China RoHS und das US-Re-Exportkontrollrecht. Diese Anforderungen sind bereits in der Entwicklungsphase zu berücksichtigen, so dass die Endprodukte die notwendigen Anforderungen erfüllen. Das geschieht zum Beispiel durch Auswahl geeigneter Bauteile oder indem für die definierten Bauteile die erforderlichen Informationen geliefert werden. Zur Ermittlung dieser Informationen ist oft ein hoher zeitlicher Aufwand auf Kundenseite erforderlich.

Als Lösung analysiert productware die Stückliste des Kunden und ergänzt sie um die benötigten Informationen wie ECCN-Nummern, REACH- und RoHS-Status je Bauteil. Diese Analyse erfolgt in der Entwicklungsphase, das heißt, bereits vor Prototypen-Fertigung, da in einem späteren Stadium die Kosten und Auswirkungen, z. B. für ein Redesigns, deutlich höher sind. Damit trägt productware zu einer Entlastung der Entwicklungsabteilungen bei.

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