Productware stattet Prüffeld mit neuem Klimaprüfschrank aus

Redakteur: Dr. Anna-Lena Gutberlet

Mit der Inbetriebnahme des Klimaprüfschranks ClimeEvent C/340/70/3 von Vötschtechnik kann productware nun Umweltsimulationen noch zuverlässiger, schneller und umweltfreundlicher abbilden.

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Der neue Klimaschrank ermöglicht es productware, das Verhalten von Platinen und Baugruppen bei unterschiedlichen Temperaturen und Klimabedingungen zu überprüfen, sowie einen künstlichen Alterungsprozess zu erzeugen.
Der neue Klimaschrank ermöglicht es productware, das Verhalten von Platinen und Baugruppen bei unterschiedlichen Temperaturen und Klimabedingungen zu überprüfen, sowie einen künstlichen Alterungsprozess zu erzeugen.
(Bild: productware)

Das Electronic-Manufacturing-Services(EMS)-Unternehmen productware mit Sitz im Rhein-Main-Gebiet, hat ihr Prüffeld mit einem Klimaprüfschrank ClimeEvent C/340/70/3 des Herstellers Vötschtechnik ausgestattet.

„Der Klimaprüfschrank ist für alle Anforderungen der vielschichtigen Kundschaft und auf die Low/Middle Volume/High-Mix ausgerichtete Infrastruktur der productware bestens geeignet. Er ermöglicht uns, dass Verhalten von Platinen und Baugruppen bei unterschiedlichen Temperaturen und Klimabedingungen zu überprüfen, sowie einen künstlichen Alterungsprozess zu erzeugen“, erklärt Herbert Schmid, Geschäftsführer von productware.

Spezifikationen des Klimaprüfschranks

Der Klimaprüfschrank erfüllt alle gängigen Kälte-, Wärme- und Wechseltemperaturprüfungen sowie Konstant- und Wechselklimate gemäß Prüfnormen IEC 60068-2-xx, ISO 16750-4, ETSI EN 300019-2-4, MIL-STD-xxx und JESD22-A-xxx. In ihm sind Material-, Baugruppen- und Gerätetests in einem Temperaturbereich von –70 °C bis +180 °C möglich.

Das verwendete neue Kältemittel R449A gewährleistet auch über das Jahr 2030 hinaus den sicheren Einsatz. Serienmäßig mit einem „Green Mode“ ausgestattet, kann der Klimaprüfschrank die elektrische Energie und somit auch die Betriebskosten um bis zu 40% reduzieren. productware hilft mit dieser Neuanschaffung viele Tonnen CO2 einzusparen.

Die exakt arbeitende Umluftkonditionierung ermöglicht ein hochpräzises Erreichen der Sollwerte für Temperatur und Feuchte. Alle Komponenten wie Heizkörper, Wärmetauscher und Ventilator sind aufeinander abgestimmt. Die Luft aus dem Prüfraum wird über Konditionierelemente geleitet, wo sie je nach dem einzelnen Bedarf aerosolfrei gekühlt, erwärmt, be- oder entfeuchtet wird.

Die Temperaturänderungs-Geschwindigkeit beträgt sowohl für das Kühlen, wie auch für das Heizen 3,0 K/min. Bei Klimaprüfungen liegt der maximale Temperaturbereich zwischen +10 °C und +95 °C. Im diskontinuierlichen Betrieb kann der Taupunktbereich auf bis zu –3 °C herabgesetzt werden. Der Feuchtebereich ist zwischen 10% und 98% frei wählbar.

Mit einem Nettovolumen von 338 Litern besteht auch für sehr große Prüflinge ausreichend viel Platz. Ein in der Fronttür eingebautes Fenster sorgt dafür, dass beispielsweise auch während Funktionstests unter Klimabedingungen, Displays der Prüflinge abgelesen werden können. Die relativ einfache Programmerstellung, die benutzerfreundliche Bedieneroberfläche und die gute Zugänglichkeit für Wartungs- und Servicearbeiten runden das Bild positiv ab.

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