Praxistipp: Wie man LEDs einsetzt und ansteuert

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Analoge und digitale Steuersignale übermitteln

LEDs werden in vielen Farben hergestellt produziert. Für Beleuchtungszwecke werden meist weiß leuchtende LEDs hergestellt, die in einem breiten Spektrum von Farbtemperaturen erhältlich sind. Zudem sind auch echte Farbsteuerungen möglich. Dabei werden jeweils eine rote, grüne und blaue LED zu einem Bildpunkt zusammengefasst. Steuert man diese Einzel-LEDs separat an – ideal ist hierfür das PWM-Verfahren – so lassen sich stufenlose Farbverläufe erzielen. Eingesetzt werden solche Verfahren dort, wo es gilt, wechselnde Farbstimmungen zu erzeugen, etwa in Hotels, Mehrzweckhallen oder auch in Fahrzeugen. Der Hersteller inpotron nutzt die Technik unter anderem in LED-Treibern für Schienenfahrzeuge mit Sechskanal-Farbmischung.

Es lassen sich analoge und digitale Steuersignale über nahezu beliebige Kanäle übermitteln: von Bluetooth für ganz kurze Entfernungen über ZigBee, WLAN und Powerline-Datenübertragung bis hin zum Mobilfunk über Smartphone-App. Bei allen Entwicklungen steht eine niedrige Leistungsaufnahme im Standby-Betrieb weit oben auf der Prioritätenliste der Ingenieure. Das gilt besonders für die gesteuerten Geräte. Anwender von LED-Treibern von inpotron können flexibel agieren.Viele Modelle sind modular aufgebaut und verfügen über einen Steckplatz für ein Piggy-Board, welches das Stromversorgungsgerät um die gewünschte Steuerungstechnik erweitert.

Relevante Normen und Standards

Für die Entwickler von LED-Treibern und LED-Beleuchtungssystemen gibt es aufgrund der Komplexität der Materie eine Reihe von Gesichtspunkten zu beachten. Relevante Normen und Standards sind beispielsweise die DIN 60598-1 (inhaltsgleich mit VDE0711-1) zu allgemeinen Anforderungen und Prüfungen, die DIN EN 61347-2-13 (besondere Anforderungen an gleich- oder wechselstromversorgte elektronische Betriebsgeräte für LED-Module), die US-Norm UL8750 (Standard for Light Emitting Diode Equipment for Use in Lighting Products) sowie die UL1302. Bei der Auslegung von LED-Treibern ist zudem die Unterdrückung der Oberwellen ein wichtiger Aspekt. denn ungenügende Maßnahmen beeinflussen die Umgebung. Die Grenzwerte sind in der Norm EN61000-3-2 festgehalten und zudem Bestandteil der EU EMV-Richtlinie. Es gilt für Beleuchtungseinrichtungen die Klasse C, deren Einhaltung durch die inpotron LED-Treiber sichergestellt ist.

Grundsätzlich sind LED-Treiber von inpotron so konstruiert, dass sie den Anforderungen der LED-Technik entsprechen. Sie sind für eine Lebensdauer von zehn und mehr Jahren ausgelegt und erzeugen geringe Störstrahlungen, sind Inrush-Free. Mit ihrem hohen energetischen Wirkungsgrad, der in der Regel bei deutlich mehr als 90 Prozent liegt, garantieren sie einen energiesparenden Betrieb mit geringer Eigenerwärmung. Aufgrund dieser hohen Effizienz kommen die Geräte mit Konvektionskühlung aus; der Einsatz von Lüftern zur Kühlung ist nicht erforderlich.

Zudem lassen sich die LED-Treiber über ihren gesamten Temperaturbereich mit voller Nennleistung betreiben. Anwender müssen nicht das übliche Derating oberhalb von 40 °C beachten, um bei hohen Temperaturen die Leistung zu senken. Das erfahrene und labortechnisch gut ausgestattete Entwicklungsteam von inpotron ist mit den einschlägigen internationalen Zertifizierungsverfahren vertraut. Die kontinuierliche Kontrolle des Unternehmens durch Zertifizierungsorganisationen wie VDE, SIQ, UL, TÜV und CSA stellen ein gleichbleibend Qualitätsniveau sicher.

* Hermann Püthe ist Geschäftsführender Gesellschafter bei inpotron.

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