DIN-Rail-Netzteile Power kommuniziert jetzt

Redakteur: Dipl.-Ing. (FH) Thomas Kuther

Die Stromversorgungsserie Pro 2 und das Kommunikationsmodul von WAGO machen Anlagen fit für die Digitalisierung.

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Kommunikativ: die DIN-Rail-Netzteile der Serie Pro 2 lassen sich mit einem Kommunikationsmodul zum Austausch von Daten mit einer SPS oder einem IoT-Gateway erweitern.
Kommunikativ: die DIN-Rail-Netzteile der Serie Pro 2 lassen sich mit einem Kommunikationsmodul zum Austausch von Daten mit einer SPS oder einem IoT-Gateway erweitern.
(Bild: WAGO)

Conrad Electronic hat zwei DIN-Rail-Netzgeräte aus der Stromversorgungsserie Pro 2 von WAGO mit 480 beziehungsweise 960 W in sein Angebot aufgenommen. Ein aufrastbares Kommunikationsmodul, das ebenfalls neu im Portfolio ist, ermöglicht die Kommunikation der Stromversorgungen mit einer SPS oder einem IoT-Gateway und gestattet dabei die bequeme und zuverlässige Einbindung in die jeweilige Infrastruktur.

Über das Kommunikationsmodul tauschen die Stromversorgungen der Serie Pro 2 permanent Daten aus. Derzeit werden standardisierte Protokolle wie IO-Link und Modbus RTU verwendet. Künftig sollen auch Ethernet-basierende Protokolle wie Modbus TCP, MQTT und Ethernet IP genutzt werden. Eine kontinuierliche Überwachung ist über die Monitoring-Funktionen der Geräte möglich.

In der Industrie beschäftigte Elektroinstallateure sowie auf den Schaltschrankbau spezialisierte Unternehmen und Systemintegratoren können die Stromversorgungslösungen der Serie Pro 2 zur Energieoptimierung nutzen und dazu Daten wie Strom-, Spannungs- und Leistungswerte auswerten und analysieren. Im Standby können zur Energieeinsparung über die zentrale SPS die dezentral genutzten Stromversorgungen in Anlagenteilen per Hardware-Signal oder Bus-Befehl abgeschaltet werden.

„Unsere Stromversorgungen der Serie Pro 2 erreichen einen Wirkungsgrad von bis zu 96,3% und sind damit ein regelrechter Wirkungsgrad-Weltmeister. Die Reduktion der Verlustleistungskosten in Euro und die CO2-Einsparungen durch die Stromversorgungen sind deutlich höher als vom Kunden zunächst angenommen“, sagt Florian Kothe, Business Development Manager Interface bei WAGO.

Klaus Böhmer, Sales Director International bei WAGO ergänzt: „Lange Lebensdauer, kleinste Baugrösse und vor allem höchste Effizienz und dadurch maximal gesenkte Betriebskosten sind direkte Vorteile für unsere Kunden sowie für Anlagenbetreiber – vom ersten Tag des Einsatzes an.“

Bei Anwendungen, bei denen ein Derating zu berücksichtigen ist und daher ein definierter Stromwert nicht überschritten werden darf, kann das eingebaute Strommessgerät eine Warnung abgeben und eine Überlast wirksam verhindern.

Ein schnelles und zuverlässiges Auslösen von Leitungsschutzschaltern ist dank kurzfristiger Ausgangsströme von bis zu 600% möglich. Darüber hinaus ermöglicht die Stromversorgungslösung ein schnelles Aufladen von Kondensatoren sowie ein schnelleres Schalten von Schützen dank eines Ausgangsstroms von 150% für 5 s.

Die Stromversorgungen der Serie Pro 2 eignen sich für den Einsatz im erweiterten Temperaturbereich von –40 bis 70 °C.

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