PCIM Europe 2016 Power Devices zwischen Theorie und praxisgerechter Anwendung

Redakteur: Gerd Kucera

Geht es bei Leistungselektronik um jüngste Erkenntnisse aus der Forschung und deren praxisrelevante Nutzung, dann ist die Nürnberger Kongressmesse PCIM Europe dazu die führende Veranstaltung.

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Die PCIM Europe ist eine Arbeitsmesse: Besucher finden Antworten auf ihre Fragen entweder im Kongress oder in der Ausstellung.
Die PCIM Europe ist eine Arbeitsmesse: Besucher finden Antworten auf ihre Fragen entweder im Kongress oder in der Ausstellung.
(Bild: Mesago)

Die Leistungsdichte von Power Devices wird sich innerhalb der nächsten fünf Jahre auf rund 200 kW/cm2 Chip- Fläche nahezu verdoppeln, sagen Branchenkenner. Sie berichten auch über eine stetig wachsende Nachfrage nach Komponenten und Systemen, die mit hoher Geschwindigkeit bei hohen Temperaturen eine günstigere Leistungsbilanz aufweisen sollen. Das zwingt Halbleiterhersteller zum zügigen Umdenken bei der Wahl bestmöglicher Materialien, Gehäusekonzepte und Aufbau- und Verbindungstechniken.

Ein geeignetes Forum zur Diskussion der facettenreichen Entwicklerfragen ist die PCIM Europe (10.-12. Mai 2016) mit ihrer anwenderorientierten internationalen Konferenz und Ausstellung. Die Konferenzthemen reichen von aktuellen Entwicklungen bei Leistungshalbleitern, passiven Bauelementen, Produkten zur Wärmebeherrschung, Energiespeicherung, Sensoren und neuen Materialien bis hin zu Systemen.

Mit 61 Neuausstellern aus 14 Nationen (darunter namhafte Unternehmen wie General Electric, Marschner Tabuchi, Murata oder Siemens) bestätigt die PCIM Europe auch in diesem Jahr ihre Stellung als internationaler Treffpunkt sowie Informations- und Wissensplattform der Leistungselektronik. Auf der weltweit führenden Messe und Konferenz für Leistungselektronik, intelligente Antriebstechnik, erneuerbare Energien und Energiemanagement präsentieren sich über 400 renommierte Aussteller aus dem In- und Ausland einem internationalen Fachpublikum und stellen dabei richtungsweisende Innovationen und Produktentwicklungen vor.

Die PCIM Europe 2016 bietet auf zwei Foren ein vielfältiges Rahmenprogramm aus dem Bereich der Leistungselektronik: Einerseits zeigen Experten auf dem Fachforum als exklusive Diskussions- und Präsentationsplattform zu Forschungs- und Entwicklungsthemen, was die Branche aktuell bewegt und die Wissenschaft an neuen Herausforderungen beschäftigt. Andererseits zeigen auf dem Ausstellerforum einzelne Unternehmen in über 50 Präsentationen ihre neuesten praxisrelevanten Produkte.

Auf einer Sonderschaufläche innerhalb der Ausstellung wird erstmals der studentische Verein TERA der Technischen Universität Graz seine Fortschritte und Herangehensweisen im Bereich der effizienten Fahrzeugtechnologie vorstellen und den Nutzen anhand des vollständig elektrisch betriebenen Forschungsfahrzeuges IBEX verdeutlichen.

Mit über 300 Vortrags- und Posterpräsentationen zu neuen Materialien, Konzepten, Aufbautechniken, Systemintegration und Zuverlässigkeitsfragen bietet die Konferenz der PCIM Europe 2016 ein facettenreiches Programm. Zu den Highlights zählen die drei Keynotes „Overview of Wide Bandgap (GaN & SiC)“, „Smart Transformers – Concepts, Challenges, Applications“ und „Trends of Solar System Integration Electricity Networks“ sowie die Special Sessions zu den Themen „Passive Components“, „Smart Lighting“ und „E-Mobility“.

Die Konferenz thematisiert auch die Bedeutung der Leistungselektronik in Bezug auf wichtige Zukunftsthemen. Beispielsweise in der Podiumsdiskussion zum Schlagwort Industrie 4.0. In der für Aussteller, Besucher und Konferenzteilnehmer kostenfrei zugänglichen Podiumsdiskussion zum Thema „The Smart Future of Power Electronics“ analysieren und diskutieren Experten die Bedeutung und Herausforderungen von Industrie 4.0 für die Leistungselektronik und bieten interessante Impulse.

An den beiden Konferenz-Vortagen vermitteln renommierte Experten in sieben Halbtagesseminaren und zehn Ganztages-Tutorials ihr Wissen zu Themen wie „Design Challenges for High Frequency Magnetic Circuit Design for Power Conversion“, „Reliability Engineering in Power Electronics – from Components to Systems“ oder „Exceeding 99% Efficiency for PFC and Isolated DC-DC Converters. GANs versus Silicon“.

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