Quartalszahlen Positive Entwicklungen für Sensorik und Messtechnik

Von Sandro Kipar

Im dritten Quartal 2021 meldet der Verband für Sensorik und Messtechnik (AMA) ein Umsatzplus von 25 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Liefer- und Materialengpässe bereiten der Branche jedoch Sorgen.

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„Rund 80 Prozent der Unternehmen der Branche leiden momentan unter Lieferschwierigkeiten aus Materialmangel, durch Engpässe bei ihren Zulieferern,“ sagt Thomas Simmons, AMA Geschäftsführer.
„Rund 80 Prozent der Unternehmen der Branche leiden momentan unter Lieferschwierigkeiten aus Materialmangel, durch Engpässe bei ihren Zulieferern,“ sagt Thomas Simmons, AMA Geschäftsführer.
(Bild: AMA/Eva Oertwig)

Trotz Lieferengpässe hat die Branche für Sensorik und Messtechnik im dritten Quartal 2021 positive Zahlen vorgelegt. Wie der AMA Verband mitteilt, hat der Umsatz im Vergleich zum Vorjahresquartal ein Plus von 25 Prozent erreicht. Allerdings gaben 79 Prozent der Verbandsmitglieder an, weiterhin Probleme mit Liefer- und Materialengpässen zu haben.

Die Branche rechnet damit, dass dieser Zustand noch bis Ende des kommenden Jahres anhalten könnte. „Es bleibt abzuwarten, ob und in wie weit sich diese Lieferschwierigkeiten auf die Umsätze auswirken werden“, sagt Thomas Simmons, AMA Geschäftsführer.

Das dritte Quartal 2021 lief für die Branche der Sensorik und Messtechnik trotz Lieferengpässen gut.
Das dritte Quartal 2021 lief für die Branche der Sensorik und Messtechnik trotz Lieferengpässen gut.
(Bild: AMA Verband für Sensorik und Messtechnik)

Die Auftragseingänge entwickelten sich im Vergleich zum Vorquartal mit einem Plus von vier Prozent. Laut AMA profitierten davon besonders KMU, die deutlich höhere Auftragseingänge meldeten als große Unternehmen. Für das laufende Quartal erwartet die Branche eine Steigerung von zwei Prozent. 28 Prozent bestätigen außerdem, dass Kunden aufgrund eigener Materialengpässe Bestellungen zurückhalten würden.

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