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Polymer-Hybridkondensatoren mit höherer Kapazität und Rippelstrombeständigkeit

| Redakteur: Dipl.-Ing. (FH) Thomas Kuther

Panasonic Industry Europe erweitert seine Palette an leitfähigen Polymer-Hybridkondensatoren gerade zum zweiten Mal in diesem Jahr durch eine zusätzliche sechste Serie.

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(Bild: Panasonic)

Die neue ZS-Serie erweitert nicht nur den Kapazitätsbereich und verdoppelt die Rippelstrom-Fähigkeit, sondern ist auch auf eine Haltbarkeit von 4000 Stunden bei 125 °C ausgelegt. Die ZS-Serie bringt neue Gehäusegrößen bei gleichem Platzbedarf (10 mm Durchmesser), wobei mit der zuerst eingeführten Tranche Hybrid-Kondensatoren mit einer Länge von 16 mm auf den Markt gebracht werden.

Die Geräte der ZS-Serie, die für den Automobilbereich entwickelt wurden, decken einen Bereich von 25 bis 63 V und einen Kapazitätsbereich von 560 µF mit einem sogar noch niedrigeren ESR bis zu 11 mΩ bei Rippelströmen von 4 Arms ab. Abgesehen von der Platzersparnis verbessern der niedrigere ESR und höhere Rippelstrom Filter- und DC-Zwischenkreise bei Steuerungs- und Antriebsstrang-Anwendungen im Automobilbereich. Dank der neuen Serie eignen sich leitfähige Polymer-Hybridkondensatoren potenziell noch besser, um die schwer zu beschaffenden und bald vom Markt genommenen größeren MLCCs auf effektive Weise zu ersetzen. Somit steht eine zuverlässige und bewährte Alternative zu Elektrolytkondensatoren bei beengteren Platzverhältnissen oder Tantalkondensatoren in hochfrequenteren Kreisen zur Verfügung. Alle Produkte der ZS-Serie sind vollständig RoHS-, REACH- sowie AECQ-200-konform.

Shahrokh Kananizadeh, Product Marketing Manager bei Panasonic, kommentiert: „Die ZS-Serie erbringt eine höhere Leistung, wobei der besonders geringe PCB-Platzbedarf weiterhin im Rahmen von wenigen Millimetern Abweichung bei der Höhe bleibt. Bei einem Spannungspegel von 63 V ist 150 µF unserer Ansicht nach die höchste Kapazität, die in dieser Klasse gerade verfügbar ist. Daher gibt es bereits großes Interesse von Kunden aufgrund der Anforderungen an den Lastabwurf in 48-V-Batteriesystemen.“

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