Anschlusskonzepte

Plug & Play-Verbindung für die S7-300-SPS vermeidet Fehler

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Einheitliches Zubehör reduziert Logistik- und Lageraufwand

Die Reihenklemme bietet zahlreiche Möglichkeiten, um die Peripherie an die Adapter mit offenem Leitungsende anzuschließen. Die Varianz reicht von unterschiedlichen Baubreiten über verschiedene Steckbrücken-Versionen, spezielle Einspeiseklemmen und Prüfstecker bis zu vielfältigen Markierungsoptionen und weiterem Zubehör. Das Reihenklemmen-Programm Clipline complete umfasst dabei unterschiedliche Anschlusstechniken zur direkten Kopplung der Steuerung an die im Feld verbauten Geräte: Zugfeder-, Schnell-, Schraub-, Bolzen- und Push-in-Technologie. Phoenix Contact hat hier ebenfalls besonderes Augenmerk auf den doppelten Funktionsschacht gelegt. Auf diese Weise lassen sich sämtliche Anschlusstechniken frei miteinander mischen.

Neben der hohen Flexibilität schafft das Reihenklemmen-System Clipline complete einen weiteren Mehrwert für den Anwender: Das Brücken-, Beschriftungs- und Prüfzubehör ist standardisiert, sodass sich die Logistik- und Lagerkosten reduzieren. Die Verwendung von Mehrstockklemmen erlaubt eine platzsparende Umsetzung der jeweiligen Applikation, wobei verschiedene Funktionsklemmen hohe Freiheitsgrade ermöglichen.

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Solution Center setzt spezifische Lösungen um

Wie alle Produkte des täglichen Bedarfs unterliegen die Steuerungen einem natürlichen Lebenszyklus. Maschinen und Anlagen, in denen ein abgekündigtes Steuerungssystem installiert ist, müssen also kurz- oder mittelfristig umgerüstet werden.

Der Grund hierfür liegt in der Einstellung des Supports durch den Hersteller sowie in der stetig sinkenden Verfügbarkeit von Ersatzteilen. Eine solche Umrüstung zieht allerdings auch Probleme nach sich. Nicht aktualisierte Schaltpläne, eine mangelhafte Dokumentation sowie umverdrahtete Sensoren und Aktoren können beispielsweise zu einem längerfristigen Anlagenstillstand führen.

Aufgrund des universell gestalteten Gehäuses bieten sich die Frontadapter der Produktfamilie VIP-Power Cabling daher als Basis für eine kundenspezifische Lösung an.

Das Solution Center von Phoenix Contact ist auf die Realisierung entsprechender Projekte spezialisiert. Im Bereich der Steuerungs-Migration nutzen die Mitarbeiter oftmals die vorhandenen Gehäuse von Standardprodukten und schlagen auf die jeweilige Applikation abgestimmte Leitungen an.

Durch die universelle Kabeleinführung erweisen sich in der Praxis die Frontadapter der Produktfamilie VIP-Power Cabling insbesondere für derartige Aufgabenstellungen als geeignet. Denn der einseitig vorkonfektionierte Adapter vereinfacht das Umverdrahten der bisherigen Steuerung auf die S7-300 erheblich. Mit der Frontadapter-Lösung und den Übergabe-Elementen steht somit immer der passende Ansatz zur Verfügung, um die Simatic S7-300 mit der Feldebene zu koppeln.

* B.Sc. Daniel Utermöhle ist Mitarbeiter im Produktmarketing Interface Cabling, Phoenix Contact Electronics GmbH, Bad Pyrmont.

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