Grenzüberschreitender Gastransport

Pipeline-Betreiber kalibrieren unter Druck

| Redakteur: Hendrik Härter

Das Foto zeigt (von links nach rechts): Andy Benton (Technical Consultant bei Michell Instruments Ltd.), Andy Sellars (vom Technical Strategy Board) und Kevin Downes (SMART project monitoring officer, vom TSB ernannt).
Das Foto zeigt (von links nach rechts): Andy Benton (Technical Consultant bei Michell Instruments Ltd.), Andy Sellars (vom Technical Strategy Board) und Kevin Downes (SMART project monitoring officer, vom TSB ernannt). (Michell)

Für den grenzüberschreitenden Gastransport lassen sich die Gasqualitätsparameter unter Druckbedingungen ermitteln. Hiervon profitieren von allem die Öl- und Gasindustrie.

In einem gemeinsamen Forschungsprojekt am Forschungszentrum von Michell Instruments in Zusammenarbeit mit dem National Physical Laboratory (NPL) haben Wissenschaftler Fortschritte für das gemeinsame Projekt zur Verbesserung der aktuellen Hochdruck-Taupunkt-Generator-Technologie erzielt. Die Wissenschaftler von Michell kooperieren hierbei mit dem NPL, welches wissenschaftliche Beratung und Bewertungsleistungen erbringt.

Ziel des Projektes ist es, eine Kalibrierung des Wasser- und Kohlenwasserstoff-Taupunktes in einer Druckleitung außerhalb von nationalen meteorologischen Instituten zu ermöglichen. Die Ergebnisse haben bedeutende Auswirkungen für die Erdgasindustrie, insbesondere für Gastransportunternehmen (Pipeline Betreiber), da die Möglichkeit von Kalibrierungen für Wasser- und Kohlenwasserstoff-Taupunkt unter Druckbedingungen das Vertrauen in die Messung dieser beiden Gasqualitätsparameter sowohl beim grenzüberschreitenden Gastransport, als auch für installierte Vertragsmessungen erhöht.

Öl- und Gasindustrie profitieren

Das System unterstützt Drücke bis zu 100 bar bei einer Auswahl an Trägergasen wie Methan, um Prozessanwendungsbedingen zu simulieren. Zudem hat das Projekt wesentliche Bedeutung für nationale meteorologische Institute selbst, wie Fr. Dr. Stephanie Bell vom NPL erklärt: „Die Kohlenwasserstoff-Taupunkt Messung ist kritisch für die Öl- und Gasindustrie, wird aber noch nicht durch praktische rückführbare Messungen nach nationalen Standards unterstützt. Das aktuelle Projekt wird dem NPL erstmalig Zugang zu detaillierten Ergebnissen einer Kohlenwasserstoff Taupunkt Messung gewähren. Dadurch können wir besser beurteilen, ob eine entsprechende Vorschrift als nationaler Standard eingeführt werden kann.“

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