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Vision for Africa Photovoltaik und Medizintechnik für das Jehova Rapha Health Center

| Redakteur: Gerd Kucera

Durch Engagement, Mitarbeit vieler Menschen und zahlreicher Spenden entstand in Mukono (nahe Kampala in Uganda) ein Krankenhaus mit Dentalstation, in dem moderne Medizintechnik den Kranken hilft.

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Ralph Männel ist Zahnarzt. Vor wenigen Wochen packte er wieder einmal seine Koffer für den Flug nach Mukono in Uganda. Mit im Gepäck hatte er 500 Zahnbürsten und jede Menge Zahnpflegemittel. Diesmal ist es eine Spende der Schüler des Clemens-Winkler-Gymnasiums in Aue. Gesammelt für die Zahnklinik im Jehova Rapha Health Center. Dieses Hospital ist Teil eines Hilfsprojektes des Missionswerks „Vision for Africa“, zu dem auch eine Schule und ein Internat gehören. 650 Kinder erhalten dort eine qualifizierte Ausbildung.

Jetzt ist der gebürtige Sachse zurück in seiner Praxis in Aue und berichtet über den erfolgreichen Klinikstart. In kaum zwei Jahren hat er unter Mithilfe Vieler das Projekt geplant, aufgebaut und an die Menschen übergeben.

Ein kurzes Gespräch führte zu einer großartigen Idee

Dr. Männel: „Im Sommer 2008 lernte ich Maria Prean, Leiterin des Projektes Vision for Africa, persönlich kennen. Die Österreicherin erzählte mir von ihrer Arbeit in Afrika und von den geplanten Projekten. Eines davon war die Errichtung einer Klinik. Unser Gespräch endete mit einem Handschlag und einer Idee, eine Zahnstation innerhalb des Hilfswerks zu bauen.

Es begann nun eine Zeit der Planung. Drei Dinge waren notwendig: Das Gebäude, die zahnärztliche Ausrüstung und nicht zuletzt mithelfende Zahnärzte.

Während sich die Organisation um das Gebäude kümmerte, war es meine Aufgabe, eine Zahnarztpraxis aus Spenden zusammenzustellen. Im Laufe eines Jahres hatten wir die medizinische Grundausstattung beisammen. Unterstützung gab es von vielen Zahnärzten und Herstellern sowie den Händlern dentaler Produkte. Die Firma Sirona beispielsweise spendete uns ein digitales Panorama-Röntgengerät im Wert von 35.000 €. Das Zahnfilm-Röntgengerät von des Herstellers Pluradent und der Digitalentwickler der Firma IC-MED sind weitere Beispiele bemerkenswerter Spenden.

Diese Elektroniksysteme helfen uns, die Menschen in Uganda zu behandeln und zu heilen. Man muss sich vorstellen, dass in Afrika für etwa 100.000 Menschen nur ein Arzt zur Verfügung steht, der auch nicht die in Europa selbstverständliche Ausrüstung zur Verfügung hat.

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