Elektromobilität Phoenix Contact E-Mobility tritt Bundesverband eMobilität bei

Redakteur: Kristin Rinortner

Was beim Verbrenner Standard ist, muss für die Elektromobilität noch erarbeitet werden. Deswegen ist Phoenix Contact E-Mobility dem Bundesverband eMobilität e.V. (BEM) beigetreten. Der Verband setzt sich dafür ein, die Mobilität in Deutschland mit dem Einsatz erneuerbarer Energien auf Elektromobilität umzustellen.

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E-Mobilität: Mit Phoenix Contact E-Mobility ist neben Lapp oder ZF ein weiterer wichtiger Player bei Ladetechnik im Bundesverband eMobilität e.V. (BEM) aktiv.
E-Mobilität: Mit Phoenix Contact E-Mobility ist neben Lapp oder ZF ein weiterer wichtiger Player bei Ladetechnik im Bundesverband eMobilität e.V. (BEM) aktiv.
(Bild: Phoenix Contact)

Um eine breite Akzeptanz der Elektromobilität in Deutschland zu erreichen, muss die Politik entsprechenden Rahmenbedingungen schaffen. Das ist insbesondere bei Produkteinführungen und Technologiesprüngen bei der Neuen Mobilität wichtig. Deswegen wurde der Bundesverband eMobilität e.V. (BEM) 2009 gegründet.

Ein Leitmarkt für die Elektromobilität finde in Deutschland derzeit nicht statt, konstatiert der BEM. Zu einem realistischen Leitmarktanspruch gehöre auch die nationale und internationale Sichtbarkeit und das allgemeine Votum für eine nachhaltige Neue Mobilität.

Ausbau der Elektromobilität als nachhaltiges Konzept

Zu den Aufgaben des BEM gehört die Verbesserung der gesetzlichen Rahmenbedingungen für den Ausbau der Elektromobilität als nachhaltiges und zukunftsweisendes Mobilitätskonzept sowie die Durchsetzung einer Chancengleichheit bei der Umstellung auf Elektromobilität. Der Verein umfasst derzeit laut Website 273 Mitgliedsfirmen.

Denn eines ist klar: Die deutsche Wirtschaft profitiert von der Schlüsseltechnologie Elektromobilität – Exportchancen, Arbeitsplätze werden erhalten bzw. gänzlich neu geschaffen und Wertschöpfungspotenziale werden mit starkem Fokus auf den heimischen Markt ausgebaut. Marktanteile, die Deutschland jetzt verliert sind nur schwer wieder zurückzuholen. Deshalb sind insbesondere die großen Akteure – vom Automobilhersteller über Energieversorger bis hin zur Politik gefragt, sich verstärkt für die Neue Mobilität zu engagieren.

Ladetechnik-Anbieter im BEM

Phoenix Contact E-Mobility ist neben Lapp, Mennekes oder ZF ein weiterer starker Partner im BEM, der mit seinem umfassenden Ladetechnik-Portfolio und seinen weltweiten Aktivitäten zur Weiterentwicklung und Standardisierung einer kommunikativen und intelligenten Ladeinfrastruktur beiträgt.

„Gemeinsam mit Kunden und Partnern setzen wir uns bereits seit mehr als zehn Jahren für innovative Produkte und Lösungen in der Elektromobilität ein“, weiß Michael Heinemann CEO der Phoenix Contact E-Mobility. Das Leitziel des BEMs, die Elektromobilität in Deutschland mit dem Einsatz erneuerbarer Energien stärker voranzutreiben, geht einher mit dem Ziel von Phoenix Contact, sich mit seinen Produkten und Lösungen für eine „All Electric Society“ einzusetzen.

„Für uns war es ein logischer Schritt dem Bundesverband für Elektromobilität beizutreten und uns auf diesem Weg noch weiter mit Herstellern von Ladesystemen, den Nutzern aber auch den OEMs zu vernetzen“, erklärt Heinemann weiter. „Vieles, was bei den traditionellen Verbrennern inzwischen definiert ist, muss für den E-Mobility-Markt erst noch erarbeitet werden. Dafür wollen und werden wir uns künftig gemeinsam mit dem Bundesverband Elektromobilität einsetzen.“

Ladetechnik und Ladeinfrastruktur

Die Phoenix Contact E-Mobility GmbH wurde 2013 aus dem Mutterkonzern Phoenix Contact ausgegründet und hat seitdem ihren Sitz im nordrhein-westfälischen Schieder-Schwalenberg. Heute umfasst das IATF-zertifizierte Unternehmen mehr als 350 Mitarbeiter. Das Unternehmen bietet für den stark wachsenden Markt der Elektromobilität ein vollständiges Portfolio von Ladetechnik-Komponenten, sowohl für die Elektrifizierung von Fahrzeugen als auch zum Aufbau moderner Ladeinfrastruktur.

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