Variantenmanagement Perforce Software präsentiert Software-Konfigurationsmanagement-Systems Version 2008.2

Redakteur: Martina Hafner

Perforce Software hat Version 2008.2 seines Software-Konfigurationsmanagement-(SCM)-Systems Perforce vorgestellt. Neu ist unter anderem ein Integrations-Dialog in der grafischen Benutzeroberfläche

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Perforce Software hat Version 2008.2 seines Software-Konfigurationsmanagement-(SCM)-Systems Perforce vorgestellt. Neu ist unter anderem ein Integrations-Dialog in der grafischen Benutzeroberfläche von Perforce 2008.2 der die Integration von Änderungen zwischen verschiedenen Entwicklungspfaden signifikant vereinfachen soll.

Die Qualität von Lösungen für das Versionsmanagement von Embedded Systemen zeigt sich nach Meinung des Herstellers insbesondere an ihrer Fähigkeit, das Management auch sehr großer Variantenmengen effektiv zu unterstützen. Eines der Highlights der aktuellen Version Perforce 2008.2 ist der neue Integrations-Dialog im Perforce Visual Client (P4V), der grafischen Benutzeroberfläche des SCM-Systems. Der Dialog ergänzt und nutzt die Funktionen des Perforce-Servers für das Zusammenführen und Verzweigen von Entwicklungspfaden. So können Entwickler von Hardware, Software und Firmware zum Beispiel eine neue Variante aus unterschiedlichen Komponenten wie bestehenden Quelldateien oder -ordnern zusammensetzen.

Auch das Cherry Picking wird stark vereinfacht, da mit dem Dialog die genaue Spanne definiert werden kann, aus der die zu berücksichtigenden Änderungen herrühren. Solche Spannen können etwa ein bestimmter Zeitraum oder mehrere aufeinander folgende Änderungslisten sein. Sind komplexe Beziehungen zwischen einzelnen Varianten in flexiblen, so genannten Branch Specifications definiert, macht der Dialog diese Spezifikationen als Grundlage für die Fortschreibung von Änderungen abrufbar. Zudem lassen sich damit individuelle Abweichungen, Einschränkungen und Fließrichtungen von Änderungen definieren.

Um den Bedienkomfort weiter zu erhöhen, können die Entwickler mit der ebenfalls neuen Vorschau-Funktion jederzeit überprüfen, welche Auswirkungen die geplanten Arbeitsschritte speziell bei der Integration von Änderungen zwischen Entwicklungspfaden hervorrufen würden. Zudem können bereits abgeschickte Arbeiten – Dateirevisionen, Dateigruppen, Integrationen – mit der neuen „Rückgängig“-Funktion problemlos revidiert werden. Die Historie der mit dieser Funktion ausgeführten Operationen sowie die darauf folgenden Korrekturen werden dabei mit protokolliert.

Darüber hinaus erfüllt Perforce laut Hersteller alle anderen grundlegenden Anforderungen an das Versionsmanagement von Embedded-Systemen. Dazu zählen insbesondere Skalierbarkeit, Performance, Multi-Plattform-Support, konsistentes Ändern von Dateigruppen in einem einzigen Arbeitsschritt, Unterstützung verteilter Entwicklungsteams, die gleichzeitig an ein und denselben Entwicklungsdateien arbeiten, oder Offenheit und Integrationsfähigkeit gegenüber Drittlösungen insbesondere zu Fehlerermittlung (Defect Tracking) und Projektmanagement.

Interessenten können Perforce 2008.2 als kostenlose Vollversion zu Testzwecken von der Perforce Homepage herunterladen. Das Testangebot beinhaltet vollen technischen Support. Der Preis einer Enduser-Lizenz für Perforce 2008.2 beginnt bei 900 US-Dollar, Wartung und Support für ein Jahr sind darin inbegriffen. Darüber hinaus bietet das Unternehmen Volumenrabatte.

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