Modulare Lösungen Per Baukastenprinzip zur fertigen IPC-Komplettlösung

Autor / Redakteur: Peter Hoser * / Margit Kuther

Die Einsatzszenarien von Industrie-PCs werden immer komplexer. Lösungen im Baukastenprinzip helfen, diese unkompliziert an neue Gegebenheiten anpassen zu können.

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Fujitsu D3433-S: Das Board für den Dauerbetrieb und erweiterten Temperaturbereich mit Intels Q170-Chipsatz unterstützt bis zu drei unabhängige Displays sowie out-of-band-Management via Intels vPRO 2015 und Intels AMT 11.0.
Fujitsu D3433-S: Das Board für den Dauerbetrieb und erweiterten Temperaturbereich mit Intels Q170-Chipsatz unterstützt bis zu drei unabhängige Displays sowie out-of-band-Management via Intels vPRO 2015 und Intels AMT 11.0.
(Bild: Bild: Studio Messlinger/Fujitsu)

Die Nachfrage nach Industrie-PCs für die unterschiedlichsten Einsatzszenarien steigt: Ob im Bereich Digital Signage oder in der Fertigung – IPCs müssen immer auf die konkreten Anforderungen der Anwendung angepasst und auch in raueren Umgebungen durchgehend betriebsbereit sein.

Fujitsu bietet seinen Kunden ab sofort die Möglichkeit, eine Lösung unkompliziert im Baukastenprinzip zu konfigurieren. Alle Komponenten sind klimaerprobt und zertifiziert. Entsprechend entfallen zusätzliche Kosten für entsprechende Tests der fertigen Lösungen .

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Der Kunde kann sein optimales System zusammenstellen

Hauptaugenmerk bei der Entwicklung der FUJITSU Kit Solution wurde auf die freie Konfigurierbarkeit der Lösung gelegt. Dadurch können Kunden vom Prozessor über den Speicher bis hin zu den Festplatten das optimale System für ihr Einsatzgebiet auswählen. In der Grundausstattung umfasst das Set ein neu entwickeltes Gehäuse mit den Abmessungen L x B x H: 250 x 52 x 191 Millimeter inklusive Standfüßen für den horizontalen oder vertikalen Betrieb sowie ein Wallmount-Kit für die Befestigung innerhalb einer Anwendung oder an der Wand. Hinsichtlich der Mainbaords sind die Mini-ITX-Modelle D3433-S oder D3434-S der 6. Generation Intel Core Technologie verfügbar. Außerdem ist eine PCIe-Riserkarte im Set enthalten.

Die Mainboards gehören zur Industrial Serie und sind für den Dauerbetrieb 24/7 in einem erweiterten Temperaturbereich von 0 ° bis 60 ° Celsius geeignet. Das D3433-S mit Intels Q170-Chipsatz unterstützt bis zu drei unabhängige Displays sowie out-of-band-Management via Intels vPRO 2015 und Intels AMT 11.0. Für Anforderungen ohne spezielle Management-Funktionen empfiehlt sich das günstigere D3434-S mit dem Intel-Chipsatz H110.

Dieses Modell unterstützt zwei unabhängige digitale Displays. Beide Boards bieten neben einem PCI Express x16 Gen3 und einem mini-PCIe Steckplatz auch umfangreiche externe und interne USB 3.0 und USB 2.0 Anschlüsse. Zwei Intel Gigabit Ethernet Anschlüsse, LVDS/eDP und ein TPM V2.0-Modul von Infineon (D3433-S) runden die Funktionalität ab.

LGA-1151-Sockel, für alle Intel-Gen-6-CPUs und DDR4-RAM

Über den LGA1151-CPU-Sockel können bei beiden Boards frei skalierbar alle Prozessoren der 6. Generation Intel Core angeschlossen werden. Dies umfasst Celeron G, Pentium G, Core i3, Core i5 und auch Core i7 CPUn der T-Serie mit 35 Watt TDP. Über zwei SO-DIMM Sockel kann leistungsstarker DDR4-Arbeitsspeicher angeschlossen werden, der bis zu 32 GB aufgerüstet werden kann.

Das Gehäuse verfügt über ein Laufwerkfach für eine 2,5-HDD- oder SSD-Festplatte, welches über einen drehzahlgeregelten und überwachten 4-pin PWM Lüfter zusätzlich gekühlt wird. Über den M.2 Sockel kann eine weitere SSD (PCIe Technologie oder SATA) in den Baulängen 42 und 60 Millimeter direkt auf das Mainboard platziert werden. Über mSATA bietet sich eine weitere Möglichkeit und Technologie für den Einbau einer SSD-Festplatte. Der PCIe Slot ermöglicht Zusatzfunktionen wie beispielsweise der Integration von WLAN. Eine entsprechende Öffnung für die Durchführung einer WLAN-Antenne ist im Gehäuse bereits berücksichtigt.

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