PCIe-Karten: Midrange-Digitizer mit einer Abtastrate von 125 MS/s

| Redakteur: Hendrik Härter

Die PCIe-Karten von Spectrum bieten jetzt eine Abtastrate von bis zu 125 MS/s und sie sind mit einem, zwei, vier oder acht Eingangskanälen erhältlich.
Die PCIe-Karten von Spectrum bieten jetzt eine Abtastrate von bis zu 125 MS/s und sie sind mit einem, zwei, vier oder acht Eingangskanälen erhältlich. (Bild: Spectrum)

Insgesamt 18 Digitizer-Karten der Serie M2p.59xx sind jetzt bei Spectrum Instrumentation verfügbar. Das Besondere: Ihre Abtastrate beträgt 125 MS/s.

Gleich fünf Digitizer-Karten präsentiert Spectrum Instrumentation. Sie komplettieren die im Jahr 2017 vorgestellte Serie M2p.59xx mit jetzt insgesamt 18 verschiedenen PCIe-Karten. Ebenso wie die Modelle mit 20, 40 und 80 MS/s sind auch die 125 MS/s-Varianten mit einem, zwei, vier oder acht Eingangskanälen erhältlich. Jeder Kanal verfügt über einen eigenen A/D-Wandler und eigenem Eingangsverstärker, um vollständig synchrone Signalerfassungen an allen Eingängen zu ermöglichen. Die hochauflösenden 16-Bit-ADCs liefern ein höheres Signal/Rausch-Verhältnis, einen störungsfreien Dynamikbereich (SFDR) und eine geringere Verzerrung als 12- oder 14-Bit-Produkte.

PCIe-Karte mit halber Baulänge

Alle 18 Modelle sind 167 mm lang, was einer PCIe-Karte mit halber Baulänge entspricht. Jeder Kanal verfügt über einen komplett individuell programmierbaren Eingangsverstärker zwischen ±200 mV und ±10 V, programmierbare Eingangs-Offsets für unipolare Messungen, programmierbare Eingangsterminierung von 50 Ω und 1 MΩ sowie eine integrierte Kalibrierung. Die Modelle sind mit bis zu acht massebezogenen Kanälen oder mit bis zu vier differentiellen Kanälen erhältlich.

Die Digitizer verfügen über verschiedene Trigger-Techniken, einen On-Board-Speicher von einem GByte und über eine Reihe cleverer Aufzeichnungs-Modi: Multiple Recording, Gated Sampling sowie ABA – die Kombination von schnellen Einzelaufnahmen und langsamen kontinuierlichen Aufnahmen. Die PCIe x4-Schnittstelle ermöglicht Datenstreaming-Raten von mehr als 600 MByte/s oder mehr als 75 MS/s für vier Kanäle. Mit der Star-Hub-Technik können bis zu 16 Karten in einem System synchronisiert werden. Ein einzelnes Gerät verfügt dann über 128 Kanäle, die sich ein gemeinsames Takt- und Trigger-Signal teilen. Um externes Equipment zu synchronisieren, sind Ein- und Ausgänge für Takt und Trigger als Standard inklusive. Auf jeder Karte sind zusätzlich vier individuell programmierbare Anschlüsse auf der Frontplatte vorhanden. Sie dienen als zusätzliche Trigger-Eingänge, Status-Ausgänge, synchronisierte Digitaleingänge, asynchrone I/Os oder als Referenz-Takt-Eingang für die integrierte Zeitstempel-Einheit (Time Stamp).

Software-Support

Die Karten basieren auf Spectrums eigenem Treiber-API, das 2006 vorgestellt wurde. Bis heute arbeiten mehr als 400 verschiedene Spectrum-Produkte mit diesem allgemeinen Treiber, wodurch das einfache Wechseln zwischen langsamen und schnellen Karten ermöglicht wird. Auch das Kombinieren von PCIe-, PXIe- oder Ethernet/LXI-Produkten wird mit diesem generellen Software-Interface möglich. Ein komplettes Software-Development-Kit (SDK), basierend auf Windows und Linux, ist ebenfalls enthalten. Treiber und Programmierbeispiele für alle marktüblichen Programmiersprachen werden mitgeliefert, so dass jeder Kunde sein bevorzugtes Interface nutzen kann. Das aktuelle SDK enthält C, C++, C#, Delphi, VB.NET, J#, Python, Java, LabVIEW, MATLAB und LabWindows/CVI.

Alle Produkte werden vor dem Versand ausgiebig getestet. Im Lieferumfang ist eine Basisversion der Spectrum SBench 6 Software enthalten, damit jeder Kunde sofort mit ersten Tests und Messungen starten kann. Die Professional-Version von SBench6 bietet vollständigen Zugriff auf alle Aufzeichnungs-Modi, viele Signalanalysen, weitere Displays sowie Kontroll- und Reporting-Funktionen.

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