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Lithium-Ionen-Akkus Patentierte Technik ermöglicht Recyclingquote von 75 Prozent

| Autor: Thomas Kuther

An der Technischen Universität Braunschweig wurde eine Demonstrationsanlage zum Recycling von Lithium-Ionen-Batterien eingeweiht. In dieser Anlage werden Batterien aus Elektroautos demontiert, entladen, so aufbereitet, dass mit der neuentwickelten und von namhaften Konsortialpartnern mehrfach zum Patent angemeldeten Verfahren Recyclingquoten von über 75% pro Batteriesystem ermöglicht werden.

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Demontage einer Batterie für Elektrofahrzeuge: An der Technischen Universität Braunschweig wurde eine Demonstrationsanlage zum Recycling von Lithium-Ionen-Batterien eingeweiht.
Demontage einer Batterie für Elektrofahrzeuge: An der Technischen Universität Braunschweig wurde eine Demonstrationsanlage zum Recycling von Lithium-Ionen-Batterien eingeweiht.
(Bild: TU Braunschweig)

Der derzeitige Stand der Technik liegt bei unter 60%. Zuvor wird die in den Altbatterien gespeicherte Restenergie bei der Entladung in das Stromnetz der TU Braunschweig eingespeist und dem Wertschöpfungsprozess wieder zugeführt.

Recycling sichert Rohstoffe für die Batterieproduktion

Aufgrund der eingesetzten unterschiedlichen Materialien und der Komplexität der Traktionsbatterien war die Entwicklung dieses Recyclingverfahrens eine umfangreiche Aufgabe, die das Zusammenwirken von verschiedenen wissenschaftlichen Disziplinen und Industriepartnern verlangte. Die Battery Labfactory Braunschweig (BLB), als eine Einrichtung des Niedersächsischen Forschungszentrums Fahrzeugtechnik der TU Braunschweig, erwies sich dabei als geeignete Forschungsumgebung, um das gesetzte Projektziel zu erreichen. Das entwickelte Verfahren zur Rückgewinnung von Lithium, Kobalt und weiteren Rohstoffen ist sowohl von ökologischer als auch von strategischer Bedeutung für die Sicherung von Rohstoffen für die Batterieproduktion in Deutschland.

Wertvolle Materialien werden zurückgewonnen

Mit dem Prozess werden wertvolle Materialien zurückgewonnen, die Primärrohstoffe wie Lithium, Nickel oder Kobalt in der Neuproduktion von Traktionsbatterien ersetzen können. Das Leuchtturm-Projekt „LithoRec II“ leistet somit einen wichtigen Beitrag zu einer nachhaltigen Elektromobilität sowie zur Verringerung der geostrategischen Abhängigkeit von wichtigen Rohstoffen.

Vom Bundesumweltministerium gefördertes Projekt

Gefördert wurde die in dieser Ausführung vermutlich weltweit einmalige Demonstratoranlage zum Recycling von Lithium-Ionen-Batterien im Rahmen des „LithoRec II“-Projektes durch das Bundesumweltministerium (BMU).

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