Automatisierung und Test Partnerschaft will Brennstoffzellsysteme industriell voranbringen

Redakteur: Alina Hailer

Die beiden Unternehmen Noffz und Albert & Hummel haben eine überregionale Partnerschaft geschlossen. Das Ziel: Die Brennstoffzellentechnologie voranzutreiben und industriell zu etablieren.

Firmen zum Thema

Mit der Partnerschaft erhoffen sich beide Unternehmen unter anderem, sich auf den neu entwickelten Märkten „Clean Mobility and Energy“ zu etablieren.
Mit der Partnerschaft erhoffen sich beide Unternehmen unter anderem, sich auf den neu entwickelten Märkten „Clean Mobility and Energy“ zu etablieren.
(Bild: Noffz)

Die Unternehmen Noffz und Albert & Hummel haben sich auf eine überregionale Partnerschaft geeinigt. Die Partner entwickeln, fertigen und vermarkten gemeinsam Automatisierungs- und Testanwendungen, um Brennstoffzellsysteme herzustellen.

Partnerschaft mit sauberer Mission

Albert & Hummel, mit Sitz im fränkischen Bamberg, ist Hersteller von Sondermaschinen für Automatisierung und Robotik. Das nordrhein-westfälische Unternehmen Noffz ist ein Test- und Mess-Systemhersteller. Mit den auf die Anwendung zugeschnittenen Testsystemen von Noffz kann man validieren sowie die Funktionen und EOL (End of Line) prüfen. Die UTP-Software wird vor allem in der Automobil-Industrie eingesetzt.

Die beiden Unternehmen verfolgen nun ein großes gemeinsames Ziel: Die Brennstoffzellentechnik voranzutreiben und industriell zu etablieren. Laut Markus Solbach, Managing Partner bei Noffz, ist die Zukunftsvision der Partner, „die Industrialisierung von Brennstoffzellen ökologisch und ökonomisch zu optimieren und ihre Präsenz in den neu entstehenden Märkten Clean Mobility and Energy auszuweiten.“

Künftig mehrere Fertigungsschritte kombinieren

Um Brennstoffzellensysteme funktionsgeprüft und qualitätsnachverfolgt in Serie herzustellen, haben beide Unternehmen bereits verschiedene Lösungen entlang der Wertschöpfungskette entwickelt. Die neuen Anlagenkonzepte von Albert & Hummel und Noffz sollen in Zukunft mehrere Fertigungsschritte kombinieren. Alle Schritte – wie beispielsweise die automatische Produktion und Montage sowie die Funktionsprüfung für verschiedenste Komponenten – finden dann aufeinander abgestimmt in verschiedenen Anlagen statt.

Mit dem Produktions-Portfolio lässt sich die Vor- und Konzeptentwicklung bis hin zur Serienfertigung validieren. Es ist laut den Anbietern Industrie 4.0-konform und nach Bedarf skalierbar.

(ID:47606467)