In-Car-Infotainment Panasonic und Garmin entscheiden sich für Systemplattform CAR von QNX

Redakteur: Franz Graser

Während die Konzernmutter Blackberry mit Negativschlagzeilen zu kämpfen hat, kann QNX als Spezialist für Echtzeit-Betriebssysteme Erfolge melden. Zwei große Player im Automobilbereich setzen auf die CAR-Technik der Kanadier.

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Das Panasonic-Infotainment-System im Chevrolet Volt basiert auf der CAR-Plattform von QNX.
Das Panasonic-Infotainment-System im Chevrolet Volt basiert auf der CAR-Plattform von QNX.
(Foto: FPI/Panasonic)

Auf der einen Seite hat sich die Panasonic Automotive Systems Company of America für die QNX-Plattform entschieden. Panasonic wird auf der Grundlage der CAR-Technik Infotainmentsysteme für amerikanische, japanische und europäische Automobilhersteller entwickeln. Zudem haben beide Unternehmen angekündigt, bei der Erforschung und Entwicklung fortschrittlicher Techniken zusammenzuarbeiten, die die Auto-Applikationen der Zukunft weiter verbessern sollen.

Auch Garmin, hierzulande unter anderem für Navigationssysteme bekannt, wird das CAR-System als Herzstück seiner K2-Plattform nutzen. Dabei handelt es sich um eine Infotainment-Lösung für kommende Modellgenenerationen. K2 unterstützt mehrere digitale Bildschirme, On- und Offboard-Spracherkennung sowie Smartphone- Integration und bietet optional integrierte 4G-Konnektivität. Der Fahrer hat mit dem System Zugriff auf Navigationsdienste, Fahrzeugdiagnosefunktionen, zahlreiche Kommunikationsmöglichkeiten, Streaming-Medien sowie Echtzeitinformationen aus dem Web.

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Panasonic begründet seine Entscheidung für QNX mit der modularen Architektur sowie der Tatsache, dass die CAR-Plattform zahlreiche Standards für mobile Sprach- und Datenkommunikation unterstützt. „Wir brauchten eine Plattform, mit der wir unsere Infotainmentsysteme schnell an viele verschiedene Märkte und Kundenanforderungen anpassen können“, so Scott Kirchner, Vice President und CTO bei Panasonic Automotive Systems of America.

Garmin führt dagegen in erster Linie die Stabilität der QNX-Plattform ins Feld. Die „erstklassige Zuverlässigkeit“ der Software sowie der flexible Zugriff auf die „in Mode gekommenen Apps von Drittanbietern“ nannte Matt Munn, Geschäftsführer Automotive bei Garmin, als Argumente, die für QNX gesprochen hätten.

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