Oszilloskop-Option gewährt Einblick in einzelne Jitter-Komponenten

| Redakteur: Hendrik Härter

Für seine Oszilloskope R&S RTO und R&S RTP bietet Rohde & Schwarz eine Option, um einzelne Jitter-Komponenten zu untersuchen.
Für seine Oszilloskope R&S RTO und R&S RTP bietet Rohde & Schwarz eine Option, um einzelne Jitter-Komponenten zu untersuchen. (Bild: Rohde & Schwarz)

Mit einer speziellen Option haben Anwender die Möglichkeit, einen tiefen Einblick in die einzelnen Jitter-Komponenten von Übertragungsschnittstellen zu bekommen. Der Algorithmus verwendet ein parametrisches Signalmodell.

Für die Oszilloskope R&S RTO und R&S RTP besteht die Möglichkeit, einzelne Jitter-Komponenten zu analysieren. Da bei steigenden Datenraten und abnehmenden Spannungsschwankungen in digitalen Schnittstellen ein bedeutender Prozentsatz des Signalisierungsintervalls auf Jitter entfällt, wird dieser zu einer potentiellen Fehlerquelle. Entwickler müssen den Signal-Jitter genau charakterisieren, einschließlich einer Analyse der beitragenden Einzelkomponenten.

Die Option R&S RTO-/ RTP-K133 für Erweiterte Jitter-Analyse bietet einen analytischen Ansatz, um die einzelnen Komponenten von Jitter zu trennen. Dazu gehören zufällige Jitter oder deterministische Jitter-Komponenten. Basis ist ein parametrisches Signalmodell, welches das Verhalten der zu testenden Übertragungsverbindung vollständig charakterisiert. Das Jitter-Modell wird im Gegensatz zu herkömmlichen Methoden, bei denen die Daten auf einen bestimmten Satz an Time-Interval-Error- (TIE)-Messungen reduziert werden, hier die vollständigen Signalformeigenschaften des zu testenden Signals umfasst.

Anwender erhalten konsistente Messdaten auch bei relativ kurzen Signalfolgen sowie Informationen wie die Sprungantwort oder die Unterscheidung zwischen vertikalem und horizontalem periodischen Jitter. Verschiedene Jitter-Darstellungsformen bieten detaillierte Einblicke: synthetische Augendiagramme, Histogramme einzelner Jitter-Komponenten, Spektral- und Peak-Ansichten von periodischem Jitter und das Badewannendiagramm, um die Bitfehlerrate abzuschätzen.

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