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Oszilloskop mit 110 GHz analysiert Millimeterwellen für 5G NR

Redakteur: Dipl.-Ing. (FH) Hendrik Härter

Mit seinem Modell UXR0051AP bietet Keysight ein 110-GHz-Oszilloskop, das über einen A/D-Wandler mit 10 Bit ausgestattet ist.

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Ein neues Modell aus der UXR-Familie von Keysight: das UXR0051AP. Es bietet eine Bandbreite von 110 GHz und arbeitet mit einem A/D-Wandler von 10 Bit.
Ein neues Modell aus der UXR-Familie von Keysight: das UXR0051AP. Es bietet eine Bandbreite von 110 GHz und arbeitet mit einem A/D-Wandler von 10 Bit.
(Bild: Keysight)

Ende 2018 hatte Keysight die Oszilloskope aus der Serie UXR vorgestellt, die eine Echtzeit-Bandbreite von bis zu 110 GHz bieten. Angesprochen werden vor allem Forscher, die sich der Terahertz-Forschung widmen.

Neben diversen Erweiterungen wie einen Breitbandanalysator für breitbandige Millimeterwellen für die Analyse für Gigabit-Wireless, Satellitenkommunikation, Radar und schließlich 5G, bringt Keysight jetzt ein neues Gerät innerhalb der Familie heraus. Das Modell UXR0051AP bietet einen Frequenzbereich von 110 GHz und eine Standardanalysebandbreite von 5 GHz. Der analoge Messeingang ist mit einem A/D-Wandler von 10 Bit ausgestattet. Es lassen sich 5G-NR-Kommunikationsverbindungen mit 1x1- und 2x2-MIMO bei Millimeterwellen analysieren. Die Fehlervektorgröße liegt bei 0,2 bis 0,9% für Signale mit Bandbreiten von 200 MHz bis 5 GHz. Dieser Wert wird selbst bei einer Eingangsleistung von -40 dBm und bei 67 GHz eingehalten.

Technische Details des UXR0051AP

Zu den weiteren technischen Details des Oszilloskops gehört ein durchschnittlicher Rauschpegel (DANL) von -158 dBm/Hz, der bei 28 bis 85 GHz liegt. Damit können Anwender die EMV (Error Vector Magnitude) untersuchen. Mit der angegebenen Bandbreite bis 110 GHz ist es zudem möglich, die Breitbandsignale direkt zu messen. Auch lassen sich Grundfrequenzen bis 110 GHz vermessen, ohne dass ein externer Downconverter nötig ist.

Die Echtzeit-Abtastrate beträgt 256 GS/s oder 3200 MS/s für komplexe Abtastraten bei einem Frequenzbereich von 110 GHz und 2,16 GHz DDC-Analysebandbreite. Es ist zudem möglich, das Oszilloskop auf zwei unabhängige, konfigurierbare, phasenkohärente Kanäle zu erweitern, mit denen dann MIMO-Messungen möglich sind. Der verbaute A/D-Wandler mit 10 Bit bietet eine Digital-Down-Conversion (DDC) von 16 Bit und garantiert eine hohe Messgenauigkeit bei Millimeterwellen (5G). Abgerundet wird das Oszilloskop von flexiblen Optionen für die Lizenzierung bei verschiedenen Millimeterwellen.

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