Oszilloskop-Familie R&S RTP mit einer Million Messkurven pro Sekunde

| Redakteur: Hendrik Härter

Die neue Oszilloskop-Familie R&S RTP bietet bis zu einer Million Messkurven pro Sekunde.
Die neue Oszilloskop-Familie R&S RTP bietet bis zu einer Million Messkurven pro Sekunde. (Bild: Rohde & Schwarz)

Eine Millionen Messkurven pro Sekunde, Kompensation von Transmissionsverlusten (De-Embedding) zwischen Signalquelle und Oszilloskop in Echtzeit und selbst unter Volllast leise. Das sind die Eckdaten der Oszilloskop-Familie R&S RTP.

Mit dem R&S RTP erweitert Rohde & Schwarz sein Angebot an Oszilloskopen. Mit einer Millionen Messkurven pro Sekunde misst das Gerät im Standard-Erfassungsmodus mehr als tausendfach schneller als vergleichbare Oszilloskope. Als einziges Gerät am Markt kompensiert es die Transmissionsverluste von der Signalquelle zum Oszilloskop (De-Embedding) in Echtzeit. Der Vorteil: Auch mit eingeschalteter Signalkorrektur arbeitet das Oszilloskop sehr schnell und kann aufgrund seiner digitalen Triggerarchitektur auf kompensierte Signale triggern.

Beschleunigte Analysen

Das Oszilloskop nutzt Hardwarebeschleunigung für eine Reihe von Analysefunktionen. Maskentests, Histogramme oder auch Analysen im Frequenzbereich führen schnell zu Ergebnissen mit hoher statistischer Sicherheit. Im Gerät vereint sind neben den analogen Oszilloskopkanälen auch 16 Logikkanäle oder je vier hochauflösende Spannungs- und Strommesskanäle. Das Oszilloskop unterstützt die Protokollanalyse von seriellen Busschnittstellen und bietet Spektrum- und HF-Signalanalysefähigkeiten. Dank der Vielfalt an Werkzeugen kann der Anwender die unterschiedlichsten Signale komplexer Schaltungen zeitkorreliert mit nur einem Messgerät testen und findet zusammenhängende Fehler schneller. Das Gerät ist speziell für Elektronikentwickler aus dem Automobilmarkt, Luft- und Raumfahrt, Industrie und Telekommunikation ausgelegt. Es eignet sich für die entwicklungsbegleitende Fehlersuche an elektronischen Schaltungen mit unterschiedlichen Signalen. Dazu gehören High-Speed-Busse wie USB, PCI Express oder MIPI, mehrkanalige HF-Schnittstellen wie Funk oder Radar, DDR-Speicher-Schnittstellen, komplexe Power Management-Einheiten, aber auch einfache Kontroll- und Programmierbusse wie I²C oder SPI.

Interessant für die Laboranwendung ist die Tatsache, dass das Gerät laut Hersteller 40 Prozent weniger Stellfläche einnimmt. Hinzu kommt das durchdachte Kühldesign und die leisen Lüfter. Das Gerät kann sowohl in seiner Messbandbreite und Speichertiefe als auch im Funktionsumfang durch Hardware- und Softwareoptionen bei Bedarf aufgerüstet werden.

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