Oszilloskop-Familie bis ein Gigahertz für das Embedded-Design

Redakteur: Dipl.-Ing. (FH) Hendrik Härter

Die Oszilloskop-Serie SDS5000X bietet eine Bandbreite bis 1 GHz, eine maximale Abtastrate von 5 GS/s und einen maximalen Erfassungsspeicher von 250 Mpkten.

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Mit Bandbreiten von 350 und 500 MHz bis zu einem Gigahertz kommt die Oszilloskop-Serie SDS5000X von Siglent auf den Markt.
Mit Bandbreiten von 350 und 500 MHz bis zu einem Gigahertz kommt die Oszilloskop-Serie SDS5000X von Siglent auf den Markt.
(Bild: Siglent)

Mit Bandbreiten von 350 und 500 MHz bis zu einem Gigahertz kommt die Oszilloskop-Serie SDS5000X von Siglent auf den Markt. Es bietet eine maximale Abtastrate von 5 GS/s, einen Erfassungsspeicher von 250 Mpkten und eine Kurvenerfassungsrate von bis zu 110.000 wfm/s. Viele der verfügbaren Analyse-Funktionen wurden in Hardware implementiert. Das Triggersystem des der Oszilloskop-Familie ist komplett digital: Die Triggerung basiert auf den bereits AD-gewandelten Messdaten. Diese Technik ermöglicht eine hochempfindliche und exakte Kontrolle des Triggerzeitpunkts und einen sehr niedrigen Triggerjitter.

Standard-Trigger und Touchdisplay

Neben den Standardtriggern, stehen auch qualifizierte und ein Zone-Trigger zur Verfügung. Das Design der Eingangsstufe ist nach Angaben des Herstellers rauscharm. Es lässt sich eine vertikale Empfindlichkeit von 500 µV/div realisieren. Ein weiteres Merkmal der Familie ist die nutzerfreundliche Bedienung. Das Oszilloskop verfügt über ein Touchdisplay von 10,1 Zoll und Anwender können diesen mit Gesten bedienen.

Für Analysen im Frequenzbereich wurde eine hardware-basierte FFT implementiert und es werden bis zu 2 Mpkte für die FFT-Berechnung verwendet. Das Oszilloskop kann um 16 digitale Kanäle und um einen externen Funktionsgenerator mit einer Bandbreite von 25 MHz erweitert werden. Mit dabei sind Analysen für Busse wie RS232, CAN, LIN und I²C. Speziellere Busse wie CAN-FD, I²S, FlexRay und MIL1553B lassen sich über Softwarecode freischalten. Weitere Busse sind in Planung. Die Bandbreite des Scopes lässt sich jederzeit nachträglich per Software-Option erweitern. Der Startpreis für das SDS5000X liegt bei 2529 Euro.

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