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Oszilloskop: Einsteiger-Klasse mit zwei Kanälen und 200 MHz

| Redakteur: Dipl.-Ing. (FH) Hendrik Härter

Innerhalb der InfiniiVision bietet Keysight jetzt die Serie 1000 X an. Die insgesamt vier Modelle mit jeweils zwei Eingängen bieten Bandbreiten von 50 bis maximal 200 MHz.

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Die Oszillloskop-Serie Infinii-Vision von Keysight wird um die Modelle 1000 X erweitert. Insgesamt vier Modelle mit einer maximalen Bandbreite von 200 MHz.
Die Oszillloskop-Serie Infinii-Vision von Keysight wird um die Modelle 1000 X erweitert. Insgesamt vier Modelle mit einer maximalen Bandbreite von 200 MHz.
(Bild: Keysight )

Zwei Eingangskanäle und eine Bandbreite von 50 bis 200 MHz bieten die vier neuen Einsteiger-Oszilloskope von Keysight. Die Messgeräte aus der Serie InfiniiVision 1000 X nutzt dieselbe Benutzeroberfläche und Messtechnik wie die höherpreisigen Modelle aus der Serie. Über das Frontpanel hat der Anwender die Möglichkeit, jetzt bis zu 15 Sprachen einzustellen. Unterstützt wird er außerdem von der integrierten Hilfefunktion.

Angesprochen werden vor allem die Anwender, die nicht so oft mit einem Oszilloskop arbeiten. So lassen sich die Funktionen des Oszilloskops schnell überblicken. Außerdem sind Setup-Tipps für komplexe Analysen hinterlegt. Sechzehn komplementäre Schulungssignale sind vorinstalliert, damit der Anwender schnell auf die erweiterten Mess- und Analysefunktionen des Oszilloskops zugreifen kann. Es ist auch möglich, die Schulungssignale zusammen mit dem kostenlosen Schulungskit für Lehrkräfte zu verwenden. Hierzu ist eine umfassende Labor-Anleitung für Oszilloskope und ein Foliensatz für die Grundlagen des Oszilloskops enthalten.

Bandbreiten freischalten

Die Bandbreite der Modelle aus der Serie 1000 X lassen sich per Software-Lizenz aufrüsten. Es stehen Bandbreiten von 50, 70, 100 und 200 MHz bereit.

Die in den Oszilloskopen verwendete ASIC-Technik mit der Bezeichnung „Keysight MegaZoom IV“ bietet eine Aktualisierungsrate von bis zu 200.000 Signalformen pro Sekunde und eine Abtastrate von 2 GS/s. Damit lassen sich zufällige und seltene Störungen und Anomalien visualisieren.

In das Gerät integriert sind sechs Messgeräte, einschließlich eines Frequenzganganalysators (Bode-Plots), eines Funktionsgenerators mit einer Bandbreite von 20 MHz, ein Protokollanalysator, ein digitales Voltmeter und ein Frequenzzähler.

Standardmäßig unterstützt das Oszilloskop USB und LAN, sodann mehrere Entwickler auf das Gerät über ein Netzwerk zugreifen können oder über einen Internet-Browser auch aus der Ferne zu steuern.

Alles Messungen und enthaltenen Software-Analysefunktionen bietet dem Anwender ein professionelles Niveau, einschließlich der Fast-Fourier-Transformation (FTT), um den Frequenzbereich zu analysieren und Anomalien aufzudecken, die im Zeitbereich nicht sichtbar sind.

Signalparameter lassen sich schnell analysieren und bestimmen, indem Übersprech- und Verzerrungsprobleme aufgedeckt werden, die durch Nichtlinearität der Verstärker verursacht werden. Pass/Fail-Maskentests sind mit bis zu 200.000 Tests pro Sekunde möglich.

Enthalten sind zudem standardmäßige Funktionen für serielle Daten, die Trigger und Dekodierung für die gängige serielle Protokolle mit niedriger Geschwindigkeit bieten. Dazu gehören I²C, SPI, UART/RS232, CAN und LIN. Mit der Lister-Funktion können die Benutzer Pakete mit zeitkorrelierten Daten erkennen und Fehler hervorheben.

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