24-Stunden-Rennen OSRAM wird Official Partner von BMW Motorsport

Redakteur: Benjamin Kirchbeck

BMW Motorsport setzt beim 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring (GER) auf innovative Lichttechnik von OSRAM, dem neuen Official Partner für den Langstreckenklassiker in der Eifel. Das Ziel lautet, die Fahrer optimal auf die speziellen Anforderungen bei Nacht auf der schwierigsten Rennstrecke der Welt vorzubereiten.

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BMW Motorsport setzt beim 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring (GER) auf innovative Lichttechnik von OSRAM, dem neuen Official Partner für den Langstreckenklassiker in der Eifel.
BMW Motorsport setzt beim 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring (GER) auf innovative Lichttechnik von OSRAM, dem neuen Official Partner für den Langstreckenklassiker in der Eifel.
(Bild: BMW)

„Die Konkurrenzdichte bei den 24 Stunden auf dem Nürburgring ist in diesem Jahr so hoch wie vielleicht noch nie zuvor in der Geschichte dieses traditionsreichen Rennens. Umso wichtiger sind die Details“, sagt BMW Motorsport Direktor Jens Marquardt.

„Deshalb freue ich mich sehr, dass wir OSRAM als Official Partner mit an Bord haben. Mit seinen innovativen Lösungen und Erfahrungen im Bereich Licht wird das Unternehmen einen wertvollen Beitrag leisten, die Fahrer während des Rennens bestmöglich auf die besonderen Anforderungen der Nordschleife bei Nacht einzustellen.“

„Wir freuen uns sehr, dass BMW Motorsport auf unsere innovativen Lichtlösungen setzt“, meint Stefan Kampmann, Technikvorstand bei OSRAM. „Im Leistungssport werden Höchstleistungen erwartet, bei denen wir das Rennteam bestmöglich mit unserer Lichtexpertise unterstützen.“

So genanntes „biologisch wirksames Licht“ kann einen Sportler positiv beeinflussen, indem es etwa dem Körper signalisiert, auch bei ungünstiger Tageszeit aktiv zu werden und dann Höchstleistungen abzurufen. Im Gegenzug lässt sich damit auch die Entspannung einleiten und fördern.

Erreicht wird dies zum Beispiel durch einen von OSRAM entwickelten Lichtwecker und eine Lichtbrille für den mobilen Einsatz. Mit Leuchte und Lichtbrille können verschiedene Lichtfarben und Helligkeiten eingestellt werden.

Während sich rötliches Licht gut für die Regeneration eignet, führt kalt-weißes, bläuliches Licht dazu, dass der Körper schneller und intensiver wach wird, weil es den Himmel am Tag simuliert. Bei den 24 Stunden auf dem Nürburgring können sich damit die Fahrer gezielt auf ihre Einsätze in der Dunkelheit vorbereiten und nach Ruhephasen schneller wieder ihre optimale Leistungsfähigkeit erreichen.

„Licht ist bei einem 24-Stunden-Rennen von entscheidender Bedeutung - nicht nur am Auto, sondern auch für uns Fahrer“, sagt DTM-Champion Marco Wittmann (GER), der in der „Grünen Hölle“ für das BMW Team Schnitzer im BMW M6 GT3 mit der Nummer 42 antritt. „Ich finde es super, dass wir da in diesem Jahr neue Wege gehen. Jedes Prozent, das man als Pilot wacher und konzentrierter sein kann, kann am Ende den Ausschlag geben.“

Sein Teamkollege Martin Tomczyk (GER) ergänzt: „Maximale Konzentration – das hat für uns Fahrer in der Nacht beim 24-Stunden-Rennen Priorität. Deshalb erhoffe ich mir eine Menge von den Innovationen beim Thema Licht, die wir beim BMW Team Schnitzer diesmal ausprobieren werden. Man muss im Motorsport immer neue Dinge versuchen, damit man einen Vorteil hat. Da gehört das definitiv dazu.“

Nicht nur die Piloten, sondern auch die Ingenieure stehen während des Rennens unter hoher Anspannung. Um auch ihnen die Arbeit bei ihren Nachtschichten zu erleichtern, kommt bei den Ingenieurs-Arbeitsplätzen und am Schnitzer-Kommandostand ebenfalls künstliches Tageslicht zum Einsatz.

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