Osram Licht: Miese Zahlen des Photonik-Unternehmens

| Redakteur: Hendrik Härter

Osram-Chef Berlien hatte auf der Hauptversammlung keine guten Nachrichten zu verkünden. Schlechte Unternehmenszahlen verbunden mit Stellenabbau.
Osram-Chef Berlien hatte auf der Hauptversammlung keine guten Nachrichten zu verkünden. Schlechte Unternehmenszahlen verbunden mit Stellenabbau. (Bild: Osram Licht)

Schlechte Umsatzzahlen und ein möglicher Verkauf an Finanzinvestoren: Osram-Chef Berlien will den Weg zum Photonik-Unternehmen weiter konsequent fortsetzen.

Die langfristige Strategie von Osram soll intakt bleiben: Das war wohl eine der wenigen positiven Nachrichten, die Vorstandschef Olaf Berlien auf der Hauptversammlung von Osram Licht verkünden konnte. Das Jahr 2018 schloss mit einigen Unsicherheiten ab.

Es waren vor allem schwache Märkte wie in China oder der Automobilbrache. Schließlich das Sorgenkind, die Allgemeinbeleuchtung. Zur geplanten Übernahme durch zwei Finanzinvestoren gab es von Berlien keine weiteren Details. Über das abgelaufene Geschäftsjahr 2018 konstatierte Berlien, dass die „eigenen Planungen zu optimistisch gewesen sind.“

Trotz der ungünstigen Ausgangssituation erwirtschaftete das Unternehmen bei einer leichten vergleichbaren Umsatzsteigerung von 4,1 Mrd. Euro ein operatives Ergebnis von 605 Mio. Euro. Die Aktionäre sollen wie im Vorjahr eine Dividende von 1,11 Euro je Aktie erhalten.

Auch das erste Quartal 2019 lief nicht besser an. Unschöne Gegenmaßnahmen mussten her; am Standort von Osram Opto Semiconductors in Regensburg fallen Hunderte Stellen weg und ein Großteil der Ausbaumaßnahmen der vergangenen Jahre wieder rückgängig gemacht werden. Die Einsparziele haben die Unternehmenslenker bis 2020 auf 160 bis 180 Mio. Euro hochgesetzt.

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