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Optischer Entfernungsmesser sorgt für detaillierte Bilder vom Patienten

| Redakteur: Dipl.-Ing. (FH) Hendrik Härter

Der Time-to-Digital-Converter (TDC) AS6501 ist ein einstrahliger optischer Entfernungsmesser. Er lässt sich unter anderem in ein PET einsetzen, um detailreiche Bilder von Patienten zu erzeugen.

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Medizinische Bildgebung: Der AS6501 ist ein einstrahliger optischer Entfernungsmesser.
Medizinische Bildgebung: Der AS6501 ist ein einstrahliger optischer Entfernungsmesser.
(Bild: ams)

Einen zweikanaligen Time-to-Digital-Converter (TDC) bietet ams mit dem AS6501, der in einstrahligen optischen Entfernungsmessern und Systemen zur medizinischen Bildgebung eingesetzt werden kann. Der Baustein hat LVDS-Schnittstellen für die Start- und Stoppsignale an der Empfangsseite in optischen Entfernungsmessern und Scannern sowie schnelle LVDS-Datenausgänge. Er misst die Laufzeit optischer Signale mit 20 ps pro Kanal oder 10 ps im hoch-auflösenden Modus mit Geschwindigkeiten bis 70 MSamples pro Sekunde. In medizinischen Bildgebungssystemen wie Positronen-Emissions-Tomographie (PET) erzeugt er hochdetaillierte Bilder vom Körper des Patienten.

Der zweikanalige AS6501 wird im QFP48-Gehäuse mit Abmessungen von 7 mm x 7 mm geliefert. Damit beansprucht er im Vergleich zu seinem vierkanaligen Pendant, dem TDC-GPX2, 40% weniger Platz auf der Leiterplatte.

Der Energieverbrauch liegt bis zum Faktor 10 unter dem der TDC von Mitbewerbern, die eine vergleichbare Genauigkeit und Messrate bieten: die typische Leistungsaufnahme im Normalbetrieb beträgt laut Hersteller 260 mW bei einer Betriebsspannung von 3,3 V. Der Standby-Strom beträgt 60 µA. Außerdem verfügt AS6501 über eine Vier-Draht-SPI zur Konfiguration, die auch zum Auslesen der Daten genutzt werden kann.

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