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Visualisierungssoftware Optimiert für Fahrerassistenzsysteme

| Redakteur: Thomas Kuther

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(Bild:dSpace)

Das Visualisierungswerkzeug MotionDesk von dSpace wurde komplett überarbeitet und ist nun schneller, komfortabler und so realistisch, dass es für die Entwicklung und den Test intelligenter Mechatroniksysteme eingesetzt werden kann – insbesondere für hochmoderne Fahrerassistenzsysteme (ADAS).

Fahrerassistenzsysteme müssen unter komplexesten Bedingungen getestet werden. Diese Bedingungen sind in der realen Welt allerdings nur schwer oder mit hohem Aufwand zu erfüllen. Die Simulation in einer virtuellen Welt ermöglicht den systematischen Test in komplexen Szenarien und in exakt reproduzierbaren Situationen.

Moderne Fahrerassistenzsysteme beziehen wichtige Daten von Kameras, die im Fahrzeug verbaut sind. Beim HIL-Test solcher kamerabasierten Fahrerassistenzsysteme benötigt die Kamera auch eine realistische optische Simulation der Fahrzeugumgebung. Für die Kameras muss die Visualisierung realistisch genug sein, um eine korrekte Objekterkennung zu gewährleisten, wie in der Realität.

Die überarbeitete Rendering Engine von MotionDesk garantiert detaillierte, realistische Visualisierungen und gibt sogar komplexe Szenen mit kontinuierlich 60 Bilder pro Sekunde aus. MotionDesk kann wechselnde Wetterbedingungen wie Regen- und Schneefall simulieren. Zukünftige Releases werden weitere Funktionen bieten, zum Beispiel realitätsgetreue Schattenbildung. Die vielfältigen Gestaltungsmöglichkeiten und eine zuverlässige, hohe Bildfrequenz sorgen für die realistische Simulation.

Die neue MotionDesk-Version ist noch intuitiver bedienbar. Alle wichtigen Vorgänge wie die 3-D-Szenenerstellung laufen nun in einem einzigen Werkzeug ab, weitgehend per Drag & Drop.

Mit der umfangreichen 3-D-Objektbibliothek lassen sich Szenen durch einfaches Auswählen und Positionieren der Objekte sehr schnell aufbauen. Ein Browser inklusive Stichwort-Suche unterstützt beim Finden von Objekten in der Bibliothek. Der neue 3-D-Szeneneditor in MotionDesk sorgt dafür, dass 3-D-Szenen schneller und effizienter entwickelt werden können. Ein gefundenes 3-D-Objekt wird dann einfach in die Szene gezogen und sofort an der gewünschten Stelle integriert. Dort lassen sich die Objekte frei bearbeiten, z.B. Größe, Position oder Drehung. Auch können Objekte gruppiert werden, was die Arbeit mit Szenen deutlich effizienter gestaltet. Zudem können Anwender eigene COLLADA- oder VRML2-kompatible Objekte integrieren.

Die Migration von Projekten, die mit älteren MotionDesk-Versionen erstellt wurden, gestaltet sich sehr einfach. Alle bestehenden Projekte lassen sich direkt mit MotionDesk ausführen, zudem besteht die Wahl zwischen herkömmlicher und neuer 3-D-Ansicht.

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