Komplettlösung Online-Prozessüberwachung beim Laser-Remote-Schweißen

Redakteur: Gerd Kucera

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(Bild: hema electronic)

Laser-Remote-Schweißen im Karosseriebau gewinnt zunehmend an Bedeutung. Neben den technischen Vorteilen gegenüber dem bisher eingesetzten Widerstandspunktschweißen ist das Laserschweißen deutlich wirtschaftlicher und prozesssicherer. Die Qualitätssicherung bei Bearbeitungsverfahren mit extremen Lichtverhältnissen stellt eine besondere Herausforderung dar. Es gibt keine Messwerte an der Schweißstelle, die einfach erfasst werden und eine Aussage über das Gelingen der Schweißung abgeben können. Die Schweißkontrolle kann daher nur optisch erfolgen. Mit dem Qualitätssicherungssystem seelectorICAM LASER steht dem Anwender ein vollautomatisches Inspektionssystem zur Verfügung. Es ist am Laser-Remote-Scanner integriert und nimmt nach jeder einzelnen Schweißung Bilder auf, um sie sofort auszuwerten und die Festigkeitsbeurteilung sogleich bei Fertigstellung des Karosseriebauteils abzugeben. Damit ist die vom Anwender angestrebte 100%-Prüfung realisiert und das zu Online-Bedingungen. Beanstandete Bauteile werden mit vollständiger Fehler-Diagnose sofort ausgeschleust. Ein Laser-Remote-Schweißsystem ist so leistungsfähig, dass es bis zu zehn elektrische Widerstandspunktschweißsysteme ersetzt und dabei deutlich mehr Flexibilität bietet für unterschiedliche Schweißnahtgeometrien oder als Zugang bei engen Platzverhältnissen. Die intelligente HDR-Kamera des Überwachungssystems blickt durch die Optik des Lasers auf jede fertige Schweißung und macht Bildaufnahmen, d.h. die Schweißnahtbewertung erfolgt direkt aus dem Live-Bild.

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