Bildverarbeitung Oliver Helzle übernimmt hema-Geschäftsführung

Redakteur: Gerd Kucera

Über 40 Jahre lang war Charlotte Helzle Geschäftsführerin von hema electronic. Jetzt hat sie die alleinige Geschäftsführung an ihren Sohn Oliver Helzle übergeben.

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Charlotte Helzle hat die Geschäftsführung der hema electronic an Ihren Sohn Oliver Helzle übergeben.
Charlotte Helzle hat die Geschäftsführung der hema electronic an Ihren Sohn Oliver Helzle übergeben.
(Bild: Sandra Ehinger)

Damit bleibt das Unternehmen in Aalen weiterhin familiengeführt und entwickelt Elektronik für Embedded Vision sowie Spezialkameras für die optische Qualitätskontrolle. Bereits vor zehn Jahren hat die Übergabe zwischen den Generationen begonnen und ist nun erfolgreich abgeschlossen.

„Wir haben wichtige Entscheidungen immer gemeinsam getroffen und ich bin dankbar, dass ich meine Mutter in dieser Zeit immer an meiner Seite wusste“, sagt Oliver Helzle. Er stieg 2004 nach dem erfolgreichen Abschluss seines Wirtschaftsingenieursstudiums in das Unternehmen ein, das Charlotte Helzle seit 1996 als alleinige Geschäftsführerin leitete. Schrittweise übernahm er Bereiche wie das Projektmanagement und die Projektleitung, um sich auf die Unternehmensnachfolge vorzubereiten.

Nachwuchsförderung - intern und extern

In den letzten Jahren haben die Helzles die gesamte Führungsmannschaft von hema electronic nach und nach strategisch aufgebaut und verjüngt. Weiterhin stehen die Innovationsplanung und der Aufbau zukünftiger Führungskräfte im Fokus, um der Nachfrage gerecht zu werden. Das Unternehmen wächst kontinuierlich und sucht derzeit nach Fachkräften in der Entwicklung und im Vertrieb, ebenso wie nach gelernten ElektronikerInnen für die Produktion und den Test der eigenen Systeme.

Auch außerhalb des eigenen Unternehmens kümmert sich der Ausbildungsbetrieb um Nachwuchsförderung. Kürzlich habe hema electronic ein Bildungspaket für Lehre und Ausbildung zusammengestellt, mit dem hochkomplexe Schweißprozesse per Videoübertragung perfekt veranschaulicht werden können – ob an einem großen Monitor im Lehrsaal oder im Fernunterricht. Das Interesse daran sei groß, insbesondere durch die Corona-Pandemie und den Nachholbedarf bei der Digitalisierung in der Bildung. Oliver Helzle. „Kameras und intelligente Sensoren werden unser Leben in Zukunft in vielen Bereichen begleiten und verbessern.“

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