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NXP verkauft Standardhalbleiter-Sparte nach China

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Nexperia als neues Unternehmen in den Niederlanden

Nexperia wird das gesamte Standardhalbleiter-Geschäft von NXP einschließlich des Bereichsmanagements unter der Führung von Frans Scheper sowie die weltweit rund 11.000 Mitarbeiter übernehmen. Außerdem umfasst die Transaktion NXPs Frontend-Waferfabriken in Manchester (Großbritannien) und in Hamburg ebenso wie die Backend-Weiterverarbeitungsbetriebe in Guangdong (China), Seremban (Malaysia) und Cabuyao (Philippinen) und den internen Komponentenhersteller ITEC.

Ebenso gehen sämtliche relevanten Patente und das zum Standardhalbleiter-Geschäft gehörende geistige Eigentum auf Nexperia über. Nexperia wird ein unabhängiges, in den Niederlanden ansässiges Unternehmen sein und sich vollständig im Besitz von JAC Capital und Wise Road Capital befinden.

Die Transaktion einschließlich der finalen Absprachen, endgültigen Details der Vereinbarungen und des Kaufs durch JAC Capital und Wise Road Capital bedürfen noch der Zustimmung der US Federal Trade Commission, der Europäischen Kommission, des chinesischen Handelsministeriums sowie weiterer Behörden. Nach Vorliegen der erforderlichen behördlichen Genehmigungen und den Gesprächen mit den Mitarbeitervertretungen soll die Transaktion voraussichtlich im ersten Quartal 2017 abgeschlossen sein. Bankenseitig wurde das Projekt von Credit Suisse als alleinigem Berater begleitet.

Es ist nicht das erste Mal, dass NXP eine Sparte an JAC Capital abtritt: Vor 6 Monaten verkaufte NXP seine RF-Power-Sparte für 1,8 Milliarden US-$ an das chinesische Unternehmen. Der Verkauf dieses Sektors war von den Kartellbehörden der EU und der USA angeordnet worden, um die Fusion von NXP mit Freescale zuzulassen.

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