Neues Wireless-Labor in Nürnberg eröffnet

| Redakteur: Hendrik Härter

Das Wireless-Labor des TÜV Rheinland besteht aus vier Prüfkabinen und einer Absorber-Kammer, sowie drei Prüfhallen.
Das Wireless-Labor des TÜV Rheinland besteht aus vier Prüfkabinen und einer Absorber-Kammer, sowie drei Prüfhallen. (Bild: TÜV Rheinland)

In seinem neuen Drahtlos-Labor in Nürnberg will der TÜV Rheinland den Wireless-Bedarf aller Branchen umfassend abdecken. Geprüft werden sowohl Techniken für Short Range als auch Long Range.

Der TÜV Rheinland wird künftig in seinem neuen Labor in Nürnberg drahtlose Techniken wie Sigfox, LoRa, 2G, 3G sowie Wi-Fi, Bluetooth und ZigBee testen. Auf insgesamt rund 300 Quadratmeter, verteilt auf das Wireless-Labor, das aus vier Prüfkabinen und einer neuen Absorber-Kammer besteht, sowie auf drei Prüfhallen. Nürnberg ist neben dem TÜV Rheinland-Labor im schwedischen Lund das zweite europäische Wireless Labor, das Prüfungen sowohl für Short Range- als auch für Long Range-Techniken anbietet.

Für Februar 2019 ist eine zusätzliche Ausstattung des Labors mit Messtechnik (RADAR, WIG60) bis 330 GHz geplant. „Damit können wir den breiten Scope der Radarsysteme anbieten, insbesondere im Automobil-Umfeld“, berichtet TÜV-Experte Sven Eric Weber.

Die Neueröffnung Ende November in Nürnberg reiht sich ein in einen breitflächigen Ausbau des weltweiten Wireless-Netzwerkes des Prüfdienstleisters. Erst im Frühjahr 2017 hatte dieser sein Labor im kalifornischen Fremont eröffnet. Kurz darauf folgte die Akquisition des Wireless-Labors im schwedischen Lund. Im Oktober dieses Jahres wurde das IoT Excellence Center im chinesischen Shenzhen eröffnet. „Das Labor in Nürnberg ist ein weiterer Meilenstein, der unser Angebot hervorragend ergänzt und uns bei der Erfüllung unserer TÜV Rheinland Wireless Strategy 2020 einen weiteren Schritt nach vorne bringt. Auch in Zukunft werden wir den Ausbau unserer Prüfkapazitäten weiter forcieren“, sagt Stefan Kischka, Vice President Wireless/ Internet of Things beim TÜV Rheinland.

Drahtlose Kommunikation 5G und LPWAN

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